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Themen und Projekte

Das Arbeitsprogramm des C·A·P

In seinem differenzierten Arbeitsprogramm erstellt das C·A·P Expertisen, Untersuchungen und Strategien zu politischen Herausforderungen. Das Spektrum reicht von Konzepten für EU-Reformen über sicherheitspolitische Analysen bis hin zu Modellen der Toleranzerziehung. Das C·A·P konzentriert sich dabei auf Zukunftsthemen. Langfristig angelegte Projekte erzielen dabei aufgrund von Lern- und Netzwerkeffekten eine nachhaltige Wirkung in Politik und Öffentlichkeit.


Der EU-Beauftragte für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Javier Solana, bei den Kronberger Gesprächen zum Nahen Osten 2002.

Der größte Themenkomplex am C·A·P ist die europäische Einigung. Die Projekte befassen sich mit effizientem Regieren in der Europäischen Union, der institutionellen Reform und Legitimation der EU sowie dem größeren Europa und seiner weltpolitischen Mitverantwortung. Das Centrum analysiert dabei Außenpolitik und Sicherheit im Süden und Osten Europas, die Konflikte im Nahen Osten sowie die globale Rolle der EU als Partner der USA und Asiens. Die Erforschung der Einstellungen Jugendlicher zur europäischen Integration ist ein weiterer Schwerpunkt.

Im Themenbereich Modernes Regieren steht die Analyse von politischen Entscheidungsprozessen und Reformstrategien in Deutschland im Mittelpunkt der Projektarbeit. Ein zweites Arbeitsgebiet beschäftigt sich mit der politischen Führung, Willensbildung und Personalrekrutierung in Parteien.

Die Transformationsforschung ist der dritte Fokus der wissenschaftlichen Arbeit am C·A·P. Ein weltweites Netzwerk von Experten evaluiert die politischen und wirtschaftlichen Fortschritte hin zu Demokratie und Marktwirtschaft in 125 Transformationsländern. Darüber hinaus wird die Entwicklungs- und Reformfähigkeit der OECD-Staaten diskutiert.


Dr. Dieter Zetsche, DaimlerChrysler, Rajat K. Gupta, McKinsey, und Dr. Paul Achleitner, Allianz AG, bei einem Zusammentreffen anlässlich der Konstituierung der "Transatlantic Strategy Group" 2002 in Berlin.

Der vierte Schwerpunkt ist der Bereich Zukunftsfragen. Das C·A·P und seine Projektpartner analysieren die gesellschaftlichen Folgen der Globalisierung, technologischer Innovationen und des demografischen Wandels.

Im Bereich der Politischen Kultur befassen sich Wissenschaftler mit den Herausforderungen in globalisierten Gesellschaften. Auf nationaler Ebene werden politischen Trends und Medienkampagnen sowie die Beziehungen zu Deutschlands Nachbarn untersucht.

Schließlich entwickelt das C·A·P wissenschaftliche Konzepte für die Politische Bildung, um Demokratie, Europa, Toleranz und Gemeinsinn zu fördern und Rechtsextremismus in Deutschland und Europa zu begegnen. Dazu zählen auch praxisorientierte Beratung, Vernetzungsangebote für Multiplikatoren oder Planspiele für Jugendliche.

Diese ineinandergreifenden Themen bilden die gemeinsame Klammer der Projektarbeit in den Abteilungen des Centrums.


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