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Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Integration oder Marginalisierung?

Barbara Tham (Hrsg.):

Barbara Tham (Hrsg.):
Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Integration oder Marginalisierung?
Schriftenreihe der Forschungsgruppe Jugend und Europa, Band 7;
Europa Union Verlag, Bonn 1999
ISBN-7713-0570-5

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24.05.1999 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa stellt eine der größten Herausforderungen dar, mit der sich die Politik heute konfrontiert sieht. Angesichts der unterschiedlichen Ausgangsbedingungen und der komplexen Zusammenhänge greifen einfache Lösungen zu kurz. Vielmehr müssen mehrdimensionale Ansätze verfolgt werden, um Jugendlichen wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt und damit eine Perspektive für ihre Lebensgestaltung zu geben. Hierbei ist auch die Europäische Union gefordert, ihren Anteil zur Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit beizutragen. Was aber kann die EU zur Integration der jungen Generation und zur Bekämpfung drohender Marginalisierung benachteiligter Jugendlicher unternehmen?

Die vorliegende Untersuchung von Barbara Tham zielt auf den durch die Jugendarbeitslosigkeit hervorgerufenen Handlungsbedarf auf europäischer Ebene. Dazu wird das Problem der Jugendarbeitslosigkeit im europäischen Vergleich analysiert und mit der Politik der EU sowie den Einstellungen und Erwartungen der Jugendlichen in Beziehung gesetzt. Im Zentrum der Arbeit steht die Fragestellung, inwieweit das Selbstverständnis der EU-Politik im Hinblick auf die Jugendarbeitslosigkeit der Problemwahrnehmung der Jugendlichen entspricht.

Die Publikation richtet sich dabei nicht allein an das Fachpublikum der Bildungs- und Jugendarbeit, sondern auch an die Entscheidungsträger, welche die entsprechenden Politikbereiche in der Europäischen Union konzipieren und durchführen. Sie will dazu beitragen, die Hoffnungen und Befürchtungen hinsichtlich einer jugendrelevanten Europapolitik transparenter zu machen, damit Jugendliche nicht nur passiv als Zielgruppe, sondern zukünftig auch aktiv als Mitgestaltende europäischer Politik berücksichtigt werden.


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