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Mobil sein in Europa

Barbara Tham (Hrsg.)

Barbara Tham (Hrsg.):
Mobil sein in Europa - Dokumentation einer gemeinsamen Veranstaltung der Vertretung der Europäischen Kommission in München und des Centrums für angewandte Politikforschung München
Materialienband 6
München, Eigenverlag 1998
ISBN 3-933456-05-3

24.05.1998 · Forschungsgruppe Jugend und Europa



Trotz der umfangreichen Bemühungen der Europäischen Kommission für mehr Freizügigkeit in Europa arbeiten gegenwärtig nur circa 2 % der Erwerbstätigen in einem anderen Mitgliedstaat. Einerseits bewerten zwar drei Viertel der europäischen Bevölkerung die Möglichkeit, in einem anderen Mitgliedstaat zu arbeiten, als einen Hauptvorteil der europäischen Zusammenarbeit. Andererseits besteht jedoch bereits innerhalb der EU-Staaten eine zunehmende regionale Immobilität. Private und familiäre Bindungen, mangelnde Sprachkenntnisse, fehlendes Wissen über bestehende Möglichkeiten, über Land, Leute und Kultur behindern eine größere Mobilität in Europa.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Mobilität und Freizügigkeit in Europa hat die Vertretung der Europäischen Kommission in München in Zusammenarbeit mit dem Centrum für angewandte Politikforschung am 5. November 1997 eine Informationsveranstaltung zum Thema 'Mobil sein in Europa' durchgeführt. Die Veranstaltung fand in der Europäischen Schule in München statt, die im Jahr 1997 ihr 20jähriges Jubiläum feierte und damit einen feierlichen Rahmen für die Veranstaltung bot.

Gegenstand der Informationen und Diskussionen waren unter anderem folgende Themen:

Welche Förderprogramme und Austauschmaßnahmen gibt es?

Welche Informations- und Beratungsmöglichkeiten sind vorhanden?

Welche Regelungen bestehen hinsichtlich der Anerkennung von Zeugnissen und Abschlüssen?

Was hindert Mobilität in Europa?

Was sind Chancen, was Risiken der Mobilität?

Wie ist die Mobilitätsbereitschaft der Bevölkerung?

Wie können die Voraussetzungen für eine größere Mobilität in Europa gefördert werden?

Mit dieser Publikation liegt nunmehr die Dokumentation der Veranstaltung vor. Sie ist so konzipiert, daß sie als Anregung und Beispiel für ähnliche Vorhaben verwandt werden kann.


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