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C·A·P Working Paper: MEADS ist unverzichtbar

Kritische Auseinandersetzung mit der Debatte um das Luftabwehrraketensystem

15.02.2005 · Von Thomas Bauer und Martin Agüera



Rüstungsprojekte mit hohen Kosten stehen hierzulande oft in der Kritik. Interessanterweise vor allem dann, wenn sie in ihre entscheidende Phase treten. In solchen Momenten verspüren viele das Bedürfnis, ihre Meinung über Moral und Ethik eines Programms in die Medien zu tragen, selbst ohne sich vorher umfassend mit der Thematik auseinander zusetzen. Dabei wird dann auch gern Qualität und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Programms angezweifelt, nur um leichter den Ausstieg aus dem Rüstungsvorhaben fordern zu können. Doch dass sich mittlerweile auf Aussagen in Studien verlassen wird, deren sachliche Argumentationen teilweise anzuzweifeln sind, macht daraus eine Diskussion von besonderer politischer Brisanz. Die Debatte um MEADS wird zu einseitig geführt.

Konkret geht es in diesem Fall um die Debatte über das Flugabwehrraketensystem Medium-Extended Air Defense System, kurz MEADS. Das trinationale Gemeinschaftsprojekt unter Beteiligung Deutschlands, Italiens und der USA soll ab 2012 unter anderem die vorhandenen deutschen Luftabwehrsysteme vom Typ PATRIOT ersetzen.


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