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Botschafter O'Donnell jr. zu Gast am C·A·P

Der Holocaustbeauftragte der US-Regierung informiert sich über nachhaltige Bildungsangebote

Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust bedeutet eine aktive Bildungspolitik zur Stärkung der Menschenrechte, der Demokratie und der Toleranz

19.01.2006 · C·A·P


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Am 13.01.2006 besuchte der Holocaustbeauftragte der US-Regierung, Botschafter Edward B. O'Donnell, das Centrum für angewandte Politikforschung, wo er sich über die vielfältigen Initiativen der Forschungsgruppe Jugend und Europa und der Akademie Führung und Kompetenz am C·A·P in Bezug auf eine nachhaltige Erziehung zu Demokratie und Toleranz informierte.


Die Mitarbeiter der Forschungsgruppe Jugend und Europa Eva Feldmann-Wojtachnia und Oliver Hofmann informieren Botschafter Edward B. O'Donnell, den Holocaust Beauftragten der US-Regierung.

In dem Hintergrundgespräch diskutierten die Mitarbeiter der Forschungsgruppe Jugend und Europa Eva Feldmann-Wojtachnia und Oliver Hofmann mit dem amerikanischen Gast, der zugleich auch Mitglied im Kuratorium des Zukunftsfonds der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ist, die Wirksamkeit von Begegnungsprogrammen zwischen Jugendlichen und Zeitzeugen. Sie präsentierten hierzu die aktuellen Ergebnisse einer umfassenden Evaluation des Förderprogramms "Begegnung mit Zeitzeugen – Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiter" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" in der englischen Kurzfassung. Einen Vergleich der Erinnerungskultur in Deutschland und Israel stellte Meron Mendel (Universität Frankfurt/Main) dar, welcher im Rahmen der laufenden Evaluation der Zeitzeugenseminare in Yad Vashem als externer Mitarbeiter bei der Forschungsgruppe Jugend und Europa tätig ist. Im Anschluss daran gab die Mitarbeiterin der Bertelsmann Forschungsgruppe Politik Britta Schellenberg einen Überblick der Ergebnisse aus dem Projekt Erfolgreiche Strategien gegen Rechtsextremismus. Sie eröffnete mit dem kritischen Blick auf die gegenwärtige Situation in Deutschland eine interessante Diskussion über geeignete Maßnahmen zur Prävention von jugendlichem Rechtsradikalismus.

Botschafter O'Donnell zeigte sich von der Fachexpertise des C·A·P sichtlich beeindruckt. Er unterstrich die Notwendigkeit, in internationalen Netzwerken gemeinsam über Strategien und umfassende politische Instrumente der Bildungspolitik sowie der Justiz nachzudenken, die es möglich machen, das demokratische Bewusstsein von jungen Menschen in einer zunehmend multikulturellen Umwelt nachhaltig zu stärken.


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