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Approaching the European Union

Studenten aus Singapur bei der Munich International Summer University (MISU)

03.06.2009 · C·A·P



Im Rahmen der Munich International Summer University (MISU) der Ludwig-Maximilians-Universität absolviert eine Gruppe von 15 Studenten der National University of Singapore seit dem 2. Juni das European Studies Program "Approaching the European Union". Das Programm läuft bis 21. Juni und wird am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) durchgeführt. Professor Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld gehört als Direktor des C·A·P dem Academic Board an, das an der LMU für die MISU zuständig ist. In enger Zusammenarbeit mit Kai Wede vom Internationalen Universitätsclub München e.V. organisierte Michael Bauer den politikwissenschaftlichen Teil des Programms.


Diskussionen in der C·A·P-Bibliothek

Die 15 Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen setzen sich in einführenden Kursen insbesondere mit der Entwicklung der Europäischen Union, den einzelnen politischen Aspekten der Europäischen Integration und Europas internationaler Rolle auseinander. Die akademisch und fachlich anspruchsvollen Kurse finden auf Englisch statt und zielen darauf ab, künftigen Führungskräften Singapurs einen vertieften Einblick in die Arbeits- und Funktionsweise der Europäischen Union zu geben. Dabei sollen unter anderem die Möglichkeiten internationaler Kooperation vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen des 21. Jahrhunderts verdeutlicht werden. Basierend auf einer interdisziplinären Herangehensweise analysieren die Teilnehmer die historische Entwicklung sowie ökonomische, soziale und politische Dimensionen der Europäischen Einigung.

Im Programm enthalten sind außerdem zahlreiche Exkursionen, die einen breiteren Einblick in die deutsche und europäische Geschichte und Kultur vermitteln sollen. So lernen die Studenten nicht nur München und einige kulturelle Höhepunkte und Sehenswürdigkeiten Bayerns kennen, sondern auch z.B. Salzbug und Berlin. Eine dreitägige Exkursion in die deutsche Hauptstadt und die darin enthaltenen Diskussionen mit Entscheidungsträgern sollen den Studenten das politische System sowie die Interessen Deutschlands näher bringen. Darüber hinaus steht eine Diskussionsrunde in der Vertretung der Europäischen Kommission in München auf dem Programm.


Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Michael Bauer und die MISU-Teilnehmer

Zur Förderung des kulturellen Austausches und um dauerhafte Netzwerke knüpfen zu können – auch mit Blick auf ihr zukünftiges Berufsleben – sind die Studenten aus Singapur besonders dazu ermutigt, mit deutschen Kommilitonen in Kontakt zu treten und zu diskutieren sowie vorhandene Einrichtungen der Universität für ihr Studium zu nutzen. Zudem ist ein Besuch des Auslandsamts der LMU vorgesehen, wo die Studenten über die Möglichkeiten von Studien- und Forschungsaufenthalte in Deutschland informiert werden.

Das C·A·P sieht es als eine wichtige Aufgabe an, seine Europa-Expertise zukünftigen Führungskräften zu vermitteln und dazu beizutragen, dass durch Information und Debatte gegenseitiges Kennenlernen möglich wird. Bereits in der Vergangenheit ging das C·A·P immer wieder Kooperationen – vor allem mit dem Centre for European Studies der Renmin-Universität sowie der Peking University – ein. Der asiatische Raum wird insofern auch weiterhin im Fokus der europäischen Vermittlungsarbeit des C·A·P stehen.


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