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Handlungskonzept der Evang.-Luth. Kirche Bayern zu Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Präsentation am 7. Februar in der Evangelischen Akademie Tutzing

04.02.2017 · C·A·P


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„Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes. Nein zum Rechtsextremismus. Haltungen – Erfahrungen – Perspektiven der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern“ – unter diesem Titel wurde das Handlungskonzept der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayern (ELKB) zum Umgang mit Rechtsextremismus auf der Frühjahrssynode 2016 in Ansbach einstimmig beschlossen. Alle vier kirchenleitenden Organe hatten es sich zu eigen gemacht.

Nun liegt das Handlungskonzept anschaulich gestaltet digital und als Printversion vor. Die Landeskirche betont, es ist „ein starkes Zeichen der Selbstverständigung und Positionsbestimmung, der Gewinnung strategischer Impulse und neuer Handlungsfähigkeit für unsere Landeskirche im Umgang mit Rechtsextremismus“. Es liege „erstmals eine klare Grundpositionierung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) im Umgang mit Rechtsextremis sowie eine Gesamtübersicht über das Engagement der ELKB gegen Rechtsextremismus vor“, so Reiner Schübel (Kirchenrat, Referat Diakonie und Gesellschaftsbezogene Aufgaben, Leiter der Steuerungsgruppe der ELKB) und Martin Becher (Geschäftsführer des Bayerischen Bündnisses für Toleranz und Leiter der Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Tagungszentrum Alexandersbad).

Dr. Britta Schellenberg hatte, mit Unterstützung von David Fresen, das Beteiligungsverfahren der Landeskirche ausgewertet, die zahlreichen Inhalte redaktionell bearbeitet und die von der Landeskirche eingesetzte Steuerungsgruppe fachlich beraten.

Am 7. Februar 2017 stellen Reiner Schübel und Dr. Britta Schellenberg das Handlungskonzept der Evangelischen Landeskirche Bayern (ELKB) im Rahmen der Tagung „Die Menschenfreundlichkeit Gottes leben – aber wie? Rechtsextremismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Kirche“ einem breiten Fachpublikum vor.


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