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Telemedizin in Europa

Symposium zu den Chancen und Herausforderungen zukünftiger technologischer Entwicklungen

18.07.2006 · Forschungsgruppe Zukunftsfragen


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Die Debatten um die Gesundheitspolitik werden vielfach auf die Dimensionen der Finanzierung und der Bezahlbarkeit verengt. Entscheidende Aspekte werden dadurch oftmals vernachlässigt: die gesamtwirtschaftlichen Potenziale sowie die Innovationswirkungen des Gesundheitssektors. Auf der einen Seite steigt die Nachfrage nach dem Gut Gesundheit, auf der anderen Seite eröffnen sich neue Möglichkeiten der Behandlung. Die Chancen im Gesundheitsbereich berühren auch grundsätzliche Fragestellungen des Innovationsraumes Europa, die sich aus den Herausforderungen des weltweiten Wettbewerbs im Zuge der Globalisierung sowie der technischen Revolutionen in den Bereichen Biotechnologie bzw. Informations- und Kommunikationstechnologie ergeben. Im Spannungsfeld zwischen zunehmenden Fortschritten in der Medizin und steigenden Kosten im Gesundheitssektor bietet die Telemedizin an der Schnittstelle zur Informations- und Kommunikationstechnologie ein innovatives Instrumentarium. Telemedizinische Verfahren können nicht nur einen Beitrag zur besseren medizinischen Versorgung, sondern gleichzeitig zur Steigerung der Effizienz und zur Kostenreduzierung leisten. Darüber hinaus stärken innovative Technologien im Gesundheitsbereich den Innovationsraum Europa und können positiv auf die ökonomische Dynamik im gesamten Wirtschaftsraum wirken.

Zu diesem Themenkomplex veranstaltete die Forschungsgruppe Zukunftsfragen am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) das Symposium Aspekte zukünftiger technologischer Entwicklungen in Europa. Die interdisziplinär besetzte Runde fokussierte die Diskussion auf die gesundheitspolitischen Potenziale des Innovationsraumes Europa sowie auf die zunehmende Bedeutung des Gesundheitssektors. Zudem wurde die Notwendigkeit betont, die medizinische Betreuung an gemeinsamen Standards auszurichten. Darüber hinaus wurden die innovationspolitischen und ökonomischen Aspekte sowohl der Biotechnologie als auch der Medizintechnologie sowie die Entwicklung und Chancen der Telemedizin in Deutschland und Europa thematisiert.

Erste Schritte der Telemedizin in Deutschland

Zu Beginn skizzierte Yariv Alroy, Geschäftsführer des israelischen Unternehmens SHL Telemedicine Ltd. , die Möglichkeiten der telemedizinischen Verfahren, die eine kosteneffiziente Diagnose in Echtzeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Behandlungsqualität erlauben. Über Telefon und Internet können Informationen zwischen Ärzten bzw. zwischen Ärzten und Patienten ausgetauscht werden. Damit würden sich neue Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten ergeben, die eine bessere Versorgung der Patienten und hohe Einsparpotentiale mit sich bringen. Telemedizin sei nicht nur ein Instrument zur Überwindung großer geographischer Entfernungen, sondern vor allem ein Mittel zur Steigerung der Effizienz und zur Senkung von Kosten – gerade in Ballungszentren. Seit mehreren Jahren sei das israelische Unternehmen SHL Telemedicine Ltd. mit dem Tochterunternehmen Personal HealthCare Telemedicine Services GmbH (PHTS) im deutschen Gesundheitssektor tätig und fasse dort zunehmend Fuß.


Yariv Alroy

Europa als Innovationsraum

Der Aspekt der Kostenreduzierung dominiert gegenwärtig die Gesundheitsdebatte. Klaus Gretschmann, Generaldirektor beim Rat der Europäischen Union, Brüssel, betonte in seinem Vortrag hingegen das Wachstums- und Innovationspotenzial des europäischen Gesundheitssektors. Die Europäische Union nehme Innovation – gerade im Gesundheitswesen – als strategisches Element des Einigungsprozesses auf. Die Innovationspolitik der Europäischen Union ziele auf die Aktivierung von Wissen, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen sowie die Schaffung regionaler und überregionaler Märkte. Ein zentrales Instrument stelle das Forschungsrahmenprogramm dar. Das für 2007 geplante neue Forschungsrahmenprogramm sehe eine massive Steigerung der Ausgaben, eine verstärkte Grundlagenforschung, eine Vereinfachung der Verfahren sowie eine stärkere Anwendungs- und Marktorientierung vor.

Jürgen Turek, Geschäftsführer des C·A·P und Leiter der Forschungsgruppe Zukunftsfragen, verwies in seinen Anmerkungen auf die fehlende Kompetenz der Europäischen Union im Gesundheitsbereich. Sie könne lediglich indirekt über die Forschungs- und Innovationspolitik sowie über den Binnenmarkt auf die Gesundheitspolitik Einfluss nehmen. Als eine grundsätzliche Innovationsbremse identifizierte Carl-Herrmann Schleifer, Mitglied im Aufsichtsrat der Damp Holding AG, das planwirtschaftlich organisierte Gesundheitswesen. Nur über die Entfesselung der Marktkräfte könne die Innovationsdynamik in diesem Bereich vorangetrieben werden. Die Politik könne sich bisher jedoch nicht zu diesem Schritt entschließen, wie die Reform der Gesundheitspolitik in Deutschland zeige. Auch Werner Weidenfeld, Direktor des C·A·P, betonte die Notwendigkeit der Einführung des Marktes als Schlüssel für Innovation und Fortschritt. Der Unternehmensberater Roland Delbos kennzeichnete die Instrumente der Europäischen Union im Kontext gesundheitspolitischer Innovation als ungeeignet in ihrer Wirkung und plädierte ebenfalls für Maßnahmen zur Marktöffnung. Demgegenüber verwies Andreas Meusch, Leiter der Landesvertretungen der Techniker Krankenkasse, auf den Einfluss der europäischen Institutionen im Gesundheitsbereich. Insbesondere die Rechsprechung des europäischen Gerichtshofes übe nachhaltig Einfluss auf die gesundheitspolitischen Entwicklungen aus. Die fehlende Dynamik werde vor allem durch die Feudalstrukturen im Gesundheitssektor behindert.


Prof. Dr. Klaus Gretschmann

Wealth is Health

Auf den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Wohlstand sowie auf die volkswirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Bedeutung des Gesundheitssektors verwies Felix Unger, Chefarzt der Universitätsklinik für Herzchirurgie in Salzburg und Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Künste. Darüber hinaus skizzierte er die systemischen Probleme der Medizinpolitik. Vor dem Hintergrund einer zunehmend alternden Gesellschaft und der großen Fortschritte in der Medizin verschärfe sich mit der Frage nach der Finanzierung der Gesundheitsversorgung auch die sensible Frage nach der Solidarität. Einer solidarischen Finanzierung über öffentliche Ressourcen sollten nur Behandlungsformen und Arzneimittel unterliegen, die sich anhand überprüfbarer medizinischer Standards als gesichert oder weitgehend gesichert erwiesen hätten. Die Finanzierung solle dabei über einen zentralen Fonds geleistet werden. Insgesamt könne über die Orientierung an vorgegebenen Standards die Entpolitisierung des Gesundheitswesens vorangetrieben werden. Europa könne dabei eine zentrale Rolle einnehmen, um nationale Verkrustungen der Systeme aufzubrechen.

In der Debatte verwies Josef Janning, stellvertretender Direktor des C·A·P, auf die Probleme, die sich mit den Vorzügen der Europäischen Integration – insbesondere der Freizügigkeit – für die nationalen Gesundheitssysteme verbinden. Zudem blieben große Potenziale im Gesundheitssektor ungenutzt. Roland Delbos und Carl-Herrmann Schleifer problematisierten den gesundheitspolitischen Solidaritätsbegriff und erteilten einer Gleichmacherei und Bevormundung der Patienten und Ärzte durch die zentrale Steuerung der Krankenkassen und des Staates eine Absage. Carsten Schulz vom Institut für Technologie und Innovationsforschung der Technischen Universität Berlin machte auf ein Paradox aufmerksam, das im Gesundheitsbereich zu beobachten ist: während in anderen Wirtschaftsfeldern Innovation in der Regel kostensenkend wirke, scheine medizinische Innovation eher kostensteigernd zu wirken.


Prof. Dr. Felix Unger

Innovationspotential der Biotechnologie in Europa

Mit den Entwicklungen der (pharmazeutischen) Biotechnologie in Europa verbinden sich sowohl ökonomische als auch innovationspolitische Aspekte. Robert Kaiser, Privatdozent am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft an der Universität München, zeigte in seinem Vortrag, dass sich dieser Sektor seit den 1980er Jahren weitgehend entlang nationalstaatlicher und regionaler Muster etablierte und die Wirkung europäischer Innovationspolitik vergleichsweise gering blieb. Gleichzeitig finde der europäische Innovationsraum aber als Summe einiger weniger nationaler Biotechnologiesektoren Anschluss an die globale Konkurrenz. Die Performanz der europäischen Innovationspolitik sei ambivalent: auf der einen Seite könnten Erfolge hinsichtlich des einheitlichen Rechtsrahmens für Forschung, Produktion, Zulassung und Schutz biotechnologischer Erfindungen verbucht werden, auf der anderen Seite zeige sich jedoch, dass sowohl ein Markt für Innovationsfinanzierung als auch wirksame Förderinstrumente fehlen. Auch das 7. Forschungsrahmenprogramm bleibe hinter den Erfordernissen weit zurück. Den Entgrenzungsproblemen des europäischen Innovationsraumes könne nicht alleine durch eine Verstärkung der Integration begegnet werden. Gerade die Divergenz innovationspolitischer Maßnahmen im europäischen Mehrebenensystem stelle kein Defizit, sondern eine Stärke des europäischen Innovationsraumes dar.

Felix Unger betonte in der Debatte die Schwierigkeiten der europäischen Innovationspolitik und plädierte für die Finanzierung von Großstudien durch die europäischen Institutionen, die eine höhere Unabhängigkeit versprächen als Studien der Industrie. Klaus Gretschmann hingegen verteidigte die innovationspolitischen Ansatzpunkte der Europäischen Union gegen Kritik. Die europäische Innovationspolitik ziele auf die Förderung von Spitzenforschung in Bereichen von gesamteuropäischer Bedeutung und richte sich nicht gegen die nationalstaatlichen Politiken. Darüber hinaus stelle sich vielfach das Problem der Finanzierung von Innovation, die die Funktion der Finanzierung von Zukunft einnehme. Joachim Häcker stellte in diesem Zusammenhang fest, dass Unternehmen im Biotechnologiesektor vielfach unterbewertet seien. Die Erfahrung mit der New Economy führe dazu, dass man in der Einschätzung der Biotechnologie als Lokomotive im High-Tech-Sektor zurückhaltend sei.

Medizintechnologie und Gesundheitsökonomie

Der Gesundheitssektor steht vor der Herausforderung, sich einer erhöhten Nachfrage bei gleichzeitig steigenden Gesundheitskosten zu stellen. Reiner Leidl plädierte dabei aus einer gesundheitsökonomischen Sicht für eine stärkere Ausrichtung des Gesundheitswesens an der Effektivität und der Wirtschaftlichkeit der Versorgung. Gegenwärtig gleiche das Gesundheitssystem einem Kaufhaus, in dem die Preisschilder entfernt worden seien. Im Gegensatz zur reinen Marktzulassung von Arzneimitteln, die sich an gemeinsamen europäischen Sicherheits-, Qualitäts- und Wirksamkeitsstandards orientierten, gebe es für den Nachweis der Wirtschaftlichkeit medizinischer Produkte unterschiedliche nationale Anforderungen. So sei beispielsweise in Deutschland – im Unterschied etwa zu Großbritannien oder den Niederlanden – kein systematischer Nachweis der Wirtschaftlichkeit erforderlich. Europäische Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsstandards könnten dabei die Entwicklungsrisiken für die Unternehmen vermindern. Insgesamt sei festzuhalten, dass europäische Standards zusätzliche Arbeit erfordern, aber gleichzeitig eine bessere Versorgung nur durch mehr Information gesichert werden könne.

Gerhard Knorr, Leiter der Abteilung für Krankenhausversorgung im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, verwies auf die innovationsfeindliche Wirkung der bürokratischen Überformung des Gesundheitssektors. Darüber hinaus machte er auf den enormen Finanzierungsbedarf von Unternehmen im biotechnologischen und medizinischen Bereich aufmerksam. Zudem könnten durch Innovation positive Wirkungen auf die Beschäftigung erzielt werden. Lutz Engelke, Chef der PR- und Eventagentur TRIAD, Berlin, stellte eine Verengung der gesundheitspolitischen Debatte fest. Die Innovationen im medizinischen Bereich würden viele verschiedene Bereiche umfassen – wie etwa die Kommunikations- und Informationstechnologie oder auch die Logistik. Die entscheidende Fragestellung sei, wie Räume in der öffentlichen Wahrnehmung sowie in der Gesundheitsdebatte geöffnet werden könnten.


Prof. Dr. Reiner Leidl, PD Dr. Robert Kaiser

Potentiale der Telemedizin in Deutschland und Europa

In seinem Vortrag beleuchtete Sören Salomo vom Institut für Technologie und Innovationsmanagement der Karl-Franzens Universität Graz die Potentiale, die sich für die Telemedizin sowie den Bereich Telemonitoring in Deutschland und Europa ergeben. Im internationalen Vergleich seien unterschiedliche Diffusionsgrade der Telemedizin in verschiedenen Industrieländern zu beobachten. Deutschland läge zwar im Vergleich zum amerikanischen Markt oder zu den skandinavischen Ländern etwas zurück, könne aber Vorteile gegenüber anderen europäischen Staaten verbuchen. Anhand des Lead Market Konzepts könnten die Erfolgsaussichten auf dem deutschen Markt sowie die technologische Diffusion in andere europäische Staaten evaluiert werden. Von Bedeutung sei beispielsweise die medizinische und ökonomische Relevanz der Telemedizin, die bestehenden Markt- und Industriestrukturen sowie das Innovationsumfeld für telemedizinische Instrumente. Insgesamt seien die Erfolgsaussichten gut, auch wenn noch weitere Schritte zu tun sind.

Nachdem sich Sören Salomon mit der Makroperspektive auf den Gesundheitsmarkt auseinandersetzte, beleuchtet Carsten Schultz die Telemedizin aus der Mikroperspektive. Er widmete sich zunächst den Anforderungen an das Geschäftsmodell Telemedizin. Anschließend fokussierte er die Akzeptanz der Telemedizin bei Patienten, Ärzten und Kassen sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Zunächst seien positive gesundheitsökonomische Befunde etwa in Form geringerer Liegezeiten und einer niedrigeren Anzahl von Arztbesuchen festzustellen. Die Gestaltung der Kundenbeziehungen zwischen Patienten, Ärzten und Krankenkassen sei entscheidend für den Erfolg telemedizinischer Dienstleistungen. Die Nutzungsbereitschaft sowie die aktiven Beiträge von Patienten, Ärzten und Krankenkassen hingen jeweils vom individuell wahrgenommenen Nutzen ab. Dabei zeigten sich unterschiedliche Präferenzen und Akzeptanzwerte. Während für Ärzte die Behandlungsqualität im Vordergrund stehe, stünden für Patienten die Betreuung, die Alltagstauglichkeit und die Möglichkeit schneller Hilfe im Mittelpunkt. Das entscheidende Kriterium für die Krankenkassen bilde – neben dem Bestreben optimaler Versorgung – die Finanzierungsseite.

Kontrovers wurde das Engagement der Krankenkassen im Bereich der Telemedizin diskutiert. So übte Harald Korb, der medizinische Direktor von PHTS, Kritik an den Krankenkassen, die die Angebote der neuen Technologie bisher nicht oder nur in geringem Maße erstatten würden und Kapazitäten für die Einführung der Telemedizin ungenutzt ließen. Demgegenüber verwies Andreas Meusch auf die Anstrengungen und Projekte der Kassen in diesem Bereich, die aber aufgrund der finanziellen Lage gegenwärtig nicht verstärkt werden könnten. Gerhard Knorr machte auf die führende Rolle Bayerns im Gesundheitssektor aufmerksam. Eine Bremse der dynamischen Entwicklung innovativer Technologien stelle jedoch das weit verbreitete traditionelle Denken im Gesundheitssystem dar. Telemedizinische Instrumente bis hin zu E-Health könnten jedoch nicht nur eine bessere Versorgung, sondern auch neue Anwendungsfelder erschließen: wie beispielsweise im Bereich der Prävention, der Diagnose und der Therapie. Von Interesse seien auch die Vernetzung von Krankenhäusern und die Bildung von Kompetenzzentren. Roland Delbos sprach sich für die Stärkung der Selbstverantwortlichkeit der Patienten aus, während Felix Unger auf das fehlende Wissen der Patienten über die Behandlungsmöglichkeiten in der Telemedizin hinwies. Gleichzeitig würden sich aus den Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie in der Medizin aber auch neue Risiken ergeben – wie beispielsweise der Datensicherheit und der Wahrung der Anonymität. Lutz Engelke sensibilisierte die Runde für die kommunikativen Herausforderungen, die sich der Telemedizin stellten. Die Telemedizin sei ein Teil einer umfassenderen Cluster-Bildung, die sich nicht in der Debatte um finanzielle und technische Details verlieren dürfe, sondern die in den größeren Kontext einer strategischen Kommunikation über Zukunft eingebunden werden müsse.


Prof. Dr. Sören Salomo, Dr. Carsten Schultz

Perspektiven medizinischer Innovation in Europa

In seinem Schlusswort verwies Werner Weidenfeld auf den Kulturprozess telemedizinischer Innovation, der im öffentlichen Raum weiter begleitet werden müsse. Entscheidend seien dabei das Gespür für das richtige Timing sowie die Entfesselung der Marktkräfte im Gesundheitssektor. Darüber hinaus könne ein Bericht nach dem Vorbild des Cecchini-Reports einen Anstoß für die Marktöffnung und weitere Innovationsprozesse im Gesundheitswesen geben. Der Cecchini-Report von 1988 hatte Impulse für die weitere Deregulierung und den gemeinsamen Binnenmarkt gegeben, indem dieser die Kosten von „Non-Europe" und insbesondere die vorgeblichen Kosten der Nichtöffnung des Binnenmarktes untersuchte. Innovationen im Gesundheitssektor könnten eine Wachstumsdynamik im ganzen EU-Wirtschaftsraum generieren und positiv auf andere Bereiche ausstrahlen.


Prof. Dr. Werner Weidenfeld, Jürgen Turek


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