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Partizipative europäische Jugendforschung zu Erasmus+: Jugend in Aktion

RAY-Konferenz vom 22.-25.5.2018 in Straßburg

04.06.2018 · C·A·P


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Die Teilnehmenden der Konferenz in Straßburg, alle Fotos: Susanne Gadinger

Welche Effekte hat die Teilnahme an Erasmus+: Jugend in Aktion? Wie wirkt sie sich auf die Bereitschaft zu Partizipation und aktiver Bürgerschaft aus? Motiviert das Programm junge Menschen dazu, sich stärker für Gesellschaft und Politik zu engagieren? Seit 2015 untersucht eine Arbeitsgruppe des RAY-Netzwerks diese Fragen in der internationalen Langzeitstudie Long term Effects of Erasmus+: Youth in Action on Participation and Citizenship (LTE). An dieser Studie sind neben Deutschland weitere neun europäische Länder beteiligt. Die Studie basiert auf einem quantitativen und einem qualitativen Forschungsansatz mit Online-Erhebungen und Face-to-Face Interviews vor und nach der Teilnahme an einem Erasmus+: Jugend in Aktion Projekt.

Tina Mulchay, Direktorin des European Youth Center begrüßt die Teilnehmenden

Vom 22.-25. Mai 2018 wurden der Öffentlichkeit in Straßburg erste Zwischenergebnisse der Studie vorgestellt. Die Forscher hatten hierzu die über 80 jugendlichen Interviewpartner an der Studie sowie die jeweiligen Projektverantwortlichen eingeladen. Ziel der Konferenz war es, die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer interpretatorischen Rückschleife mit den Teilnehmenden der Studie zu diskutieren, um praxisrelevante Kommentierungen und Erklärungsmuster zu erhalten.

Die Teilnehmenden der Konferenz zu Besuch im EP

Erste Ergebnisse der Studie werden diskutiert

Zudem beschäftigten sich die Teilnehmenden auch vor Ort mit dem Thema 'Partizipation und aktive Bürgerschaft'. Ein Besuch des Europäischen Parlaments stand ebenso auf dem Programm wie eine interaktive Erkundung der Jugendarbeit in Straßburg und die Beschäftigung mit dem Tagungsort, dem European Youth Center des Europarats. Im Dreieck von Forschung, Jugendarbeit und Politik kam es auch zum Austausch mit politischen Akteuren. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der tschechischen Abgeordneten Michaela Šojdrová MEP (EVP), der österreichische Abgeordnete Othmar Karas MEP (EVP) sendete ein Grußwort per Videobotschaft. Zum Ende der Veranstaltung diskutierten die Koordinatorin des EU-Council of Europe Youth Partnership (https://pjp-eu.coe.int/en/web/youth-partnership/team) Marta Medlynska und ihre Projektmistarbeiterin Mara Georgescu Konferenzergebnisse mit den Teilnehmenden. 

Eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der sich zeigte, wie es gelingen kann, dass partizipative Jugendforschung zum Thema 'Partizipation und aktive Bürgerschaft' gleichzeitig diese Inhalte für die Jugendlichen erlebbar machen und sich Partizipation als Leitprinzip im Forschungsansatz verankern lässt. Darüber hinaus wurde einmal mehr deutlich, dass die europäische Zusammenarbeit sowohl im Forschungsnetzwerk RAY wie auch im Miteinander der Jugendlichen zu einem wertvollen Mehrwert für alle Beteiligten führt.

Die Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P ist seit 2008 deutscher Forschungspartner im RAY Network.

Zum Schluss erhalten alle Teilnehmenden feierlich den Youth Pass

Download der Zwischenergebnisse (pdf)

Informationen zur Studie siehe
www.researchyouth.eu/long-term-effects-of-erasmus-youth-in-action


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