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Herausforderungen Auswärtiger Kulturpolitik

Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär des Goethe-Instituts, zu Gast am C·A·P.

30.06.2004 · C·A·P


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Dr. Andreas Schlüter

Perspektiven der Auswärtigen Kulturpolitik diskutierte der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Dr. Andreas Schlüter, mit C·A·P-Mitarbeitern anlässlich seines Besuchs am 29. Juni 2004.

Zwei zentrale Herausforderungen bestimmten derzeit, so Schlüter, die Agenda des Instituts: Auf der einen Seite die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Auswärtige Kulturpolitik krisenpräventiv wirken könne. Das Goethe-Institut befinde sich dabei noch in der Testphase. So diene die Vertretung in Kabul (Afghanistan) insbesondere der Schaffung eine Forums für junge Eliten, während erste Schritte in Pjönjang (Nordkorea) eine Vorreiterrolle für die politische Entwicklung übernehmen könnten. Auf der anderen Seite beschäftige sich das Goethe-Institut mit den Auswirkungen der europäischen Integration auf die Auswärtige Kulturpolitik. Braucht die Europäische Union nicht eine gemeinsame europäische Kultutpolitik, sowohl nach innen als auch nach außen? Und welche europäischen Inhalte könnten gemeinsame Kulturauftritte in Drittstaaten, wie das Pilotprojekt in Kaliningrad, beinhalten? Schlüter ermöglichte mit seinem Besuch einen spannenden Einblick in diese neuen Perspektiven Auswärtiger Kulturpolitik.


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