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Frankreichs Identität und die politische Integration Europas

Der späte Abschied vom Nationalstaat

Edmund Ratka: Frankreichs Identität und die politische Integration Europas - Der späte Abschied vom Nationalstaat, Nomos Verlag, Baden-Baden 2009, ca. 115 S., brosch., ISBN 978-3-8329-4233-5, ca. 24,– EUR, Münchner Beiträge zur europäischen Einigung, Bd. 21, herausgegeben von Werner Weidenfeld.

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18.06.2009 · Von Edmund Ratka


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Ist Frankreich Motor oder Bremse der europäischen Einigung? Die vorliegende Studie arbeitet anhand dreier Vertragsverhandlungen (Fouchet-Pläne, Vertrag von Maastricht, Europäische Verfassung) die französische Position zur politischen Integration Europas systematisch heraus. Über eine Analyse des Diskurses der politischen Elite werden die Vorstellungen von der Identität Frankreichs ermittelt, die den Entwicklungslinien und Widersprüchen der französischen Europapolitik zugrunde liegen. Heute dominiert eine Identitätskonzeption, bei der die Nation vom Staat entkoppelt und zugleich mit einem unvermindert französischen Universalismus ausgestattet ist. Daraus werden Prognosen abgeleitet und anhand der Europapolitik Sarkozys überprüft.  

Zum Autoren

Edmund Ratka studierte Politikwissenschaft, Europarecht und Amerikanische Kulturgeschichte in München und Aix-en-Provence. Er lehrt und forscht derzeit am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.



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