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Kontroversen zur Bundespräsidentenwahl

Diskussionsbeiträge von Jörg Siegmund

28.06.2010 · Bayerischer Rundfunk / BR-Online


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Die Neuwahl des Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 hat einige Kontroversen entfacht. Auf breites Unverständnis in der Bevölkerung trifft schon die Tatsache, daß das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik von der Bundesversammlung und damit von Parteivertretern gewählt wird. Die Alternative einer Direktwahl durch das Volk erscheint vielen als Allheilmittel, um dem Amt zu mehr Überparteilichkeit zu verhelfen. Ob die Direktwahl tatsächlich die Unab-hängigkeit des Bundespräsidenten von den Parteien stärken und welche anderen Folgen diese Reform nach sich ziehen würde, diskutierte Jörg Siegmund in der Abendschau des Bayerischen Fernsehens.

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Der Rücktritt Horst Köhlers und die Nominierung der Kandidaten für seine Nachfolge hat darüber hinaus eine Debatte darüber ausgelöst, welche Anforderungen ein Bundespräsident erfüllen muß und wie es um seinen Einfluß auf die Politik bestellt ist. Hierzu äußerte sich Jörg Siegmund als Studiogast in der Sendung Dossier Politik auf Bayern2.

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