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Transformationspartnerschaft mit Tunesien

Planspiel zu euro-mediterranen Beziehungen

13.09.2012 · Forschungsgruppe Europa


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Im Rahmen der deutsch-arabischen Transformationspartnerschaft des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) gefördert durch Mittel des Auswärtigen Amtes veranstaltete das Centrum für angewandte Politikforschung am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der LMU München in Kooperation mit SeminarsSimulationsConsulting Europe und der Faculty of Legal, Political and Social Sciences of Tunis (FLPSST) von 27. – 30. August 2012 ein Planspiel zum Thema „The Union for the Mediterranean after the Arab Spring“. An dem Planspiel nahmen sowohl tunesische als auch deutsche Studenten aus verschiedenen Universitäten teil.

Dr. Christoph Schnellbach (vorne rechts) und Sebastian Schäffer (vorne Mitte) mit tunesischen und deutschen Tagungsteilnehmern

Eröffnungsdiskussion zum Arabischen Frühling

Das Seminar eröffnete mit einem Diskussionsabend zu den euro-mediterranen Beziehungen nach dem Arabischen Frühling. Edmund Ratka vom C·A·P und Mohamed Azer Zouari von der Universität Karthago thematisierten in ihren Vorträgen die aktuellen Geschehnisse in der Region und den Stand der EU-Mittelmeerpolitik. Dabei wurde auch auf die Entwicklungsperspektiven der Union für das Mittelmeer eingegangen.

Planspiele als innovative Lehr- und Lernmethode

Unter der Leitung von Sebastian Schäffer und Dr. Christoph Schnellbach übernahmen die Studenten aus Tunesien und Deutschland für drei Tage die Rolle von Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der UfM, wobei kein Teilnehmer sein eigenes Land vertreten durfte. Die tunesischen Teilnehmer spielten europäische Vertreter und die deutschen Studenten übernahmen die Rollen der Mittelmeeranrainerstaaten in Nordafrika und dem Nahen Osten. Dadurch setzte sich jeder Teilnehmer mit einem Land auseinander, das ihm nicht aus der täglichen Berichterstattung aus den Medien bekannt ist und es ergaben sich neue Perspektiven auf die gemeinsamen Herausforderungen in der Mittelmeerregion.

Vernetzung, Austausch und Kontakt

Die Studenten aus Tunis tauschten sich mit den deutschen Teilnehmern über ihre akademischen Erfahrungen (nicht zuletzt mit Planspielen und anderen Hochschulprojekten) aus. Während der Konferenz wurde auch ein kulturelles Rahmenprogramm geboten, so ergaben sich im Anschluss an die Simulationsblöcke gemeinsame Museumsbesuche und Stadterkundungen. Über Gruppen in sozialen Netzwerken wird nun weiterer Kontakt und Austausch gewährleistet.



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