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Schreibers letzte Schlacht

Prof. Dr. Werner Weidenfeld mit einem Statement zum Prozess in Augsburg

Er war der Mann mit dem Geldkoffer. Für seine Panzer-Deals schmierte Karlheinz Schreiber Manager und Politiker, kassierte selbst Millionen und gilt als Schlüsselfigur in der CDU-Spendenaffäre. Von heute an steht er in Augsburg vor Gericht. Wem kann er gefährlich werden?

18.01.2010 · Hamburger Abendblatt



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"Auch andere Parteien als die Union fürchten sich vor Schreiber. Wenn er losplaudert, kann sich niemand zurücklehnen", sagt der ehemalige Regierungsberater Werner Weidenfeld. "Als Schreiber im vergangenen Sommer nach Deutschland zurückkam, war Wahlkampfzeit. Und trotzdem ist er nicht zum Thema geworden."

Weidenfeld vermutet: Auch andere Parteien könnten von Schreiber mit Spenden bedacht worden sein.  Der Fall Schreiber sei ein Beispiel für "Abgründe in der Parteienkultur", sagt der Münchner Politik-Professor: "Je nach Verlauf kann sein Prozess zu tiefen Einschnitten in der politischen Kultur der Bundesrepublik führen."
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