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Die Europäische Union verstehen

Europapolitisches Kolloquium anlässlich der Europawahl am C·A·P

Werner Weidenfeld: Die Europäische Union, München / Stuttgart W. Fink / UTB 2013, 231 S., 22,99 EUR, ISBN 9783825239985

05.02.2014 · C·A·P


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Autor Werner Weidenfeld und die Redakteurin des Buches „Die Europäische Union“, Angela Werner.

Niemals zuvor in seiner Geschichte vereinte das Europäische Parlament mehr Kompetenzen auf sich als aktuell. Die 2014 anstehende Europawahl ist so weit mehr als nur demokratische Pflichtübung. Dass von ihrem Ergebnis abhängt, wie die Weichen europäischer Politik für die kommenden Jahre gestellt werden, betonten einhellig die Teilnehmer eines europapolitischen Kolloquiums am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P).

Dass viele Menschen Wahlen zum Europäischen Parlament weiterhin nur wenig Beachtung schenken, sei nach Expertenmeinung eine fatale Fehleinschätzung, deren Ursache vor allem in der Komplexität und gleichzeitigen Intransparenz des politischen Systems der EU zu sehen sei. Der Politisierungsgrad des Europäischen Parlamentes ist mit den Jahren massiv angestiegen. Die weiterhin gültige Wahrnehmung von Europawahlen als „second order elections“ aber trage diesem Prozess keine Rechnung. Es sei daher zentral, den Menschen Wissen um die Europäische Union, ihre Institutionen und ihre Bedeutung für das alltägliche Leben eines jeden EU-Bürgers näherzubringen. Nur so sein eine fundierte Wahlentscheidung möglich. Gefordert seien dabei alle Akteure gleichermaßen: Die Politik, die Europa nicht nur als „Sündenbock“ begreifen dürfe, die Medien, die sich um eine verständliche Vermittlung Europas bemühen müssten, aber auch die Wissenschaft, die eine Erklärungsleistung in der Öffentlichkeit zu erbringen hätte. Publikationen wie der jüngst von Werner Weidenfeld veröffentlichte Band „Die Europäische Union“, der in einfacher Sprache europäische Politik zu erklären versuche, stünden stellvertretend für solche Bemühungen.


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