C·A·P Home > Publikationen > 2013 > E-Campaigning

Wahlkampf 2013: Das Ende der Online-Euphorie

C·A·P Analyse von Lukas Hellbrügge

Lukas Hellbrügge: E-Campaigning in den Wahlkämpfen zum Deutschen Bundestag und Bayerischen Landtag 2013, C·A·P Analyse, August 2013.

PDF-Download

19.08.2013 · C·A·P


< Vorige NewsNächste News >


Die Wahlkämpfe zur Bundestagswahl und zur bayerischen Landtagswahl gehen in ihre heiße Phase. Doch fällt es allen Parteien zunehmend schwerer, das Wahlvolk von sich zu überzeugen. Zu vielfältig sind die Interessen und Lebensstile der Bevölkerung, als dass sie mit prägnanten Slogans unter einen Hut zu bekommen wären. 2009 war es das Internet, auf das sich die Hoffnungen der Parteien konzentrierten. Zündende Internetwahlkämpfe sollten die Entscheidung bringen. Angesichts ernüchternder Ergebnisse aber ist von dieser einstigen Online-Euphorie 2013 wenig geblieben – so das Ergebnis einer jetzt als C∙A∙P-Analyse vorgelegten Studie von Lukas Hellbrügge, für die der Autor Interviews mit Verantwortlichen in den Kampagnenzentralen der Parteien im Bund und in Bayern führte. 2013 setzen die Parteien auf pragmatische Ansätze beim E-Campaigning. Den größten Mehrwert ihrer Netzaktivitäten versprechen sich die Kampagnenplaner von der Mobilisierung der eigenen Anhänger – beispielsweise mit spezifischen Online-Netzwerken und einer über das Internet abgewickelten Materialdistribution an die Partei-Basis. Den Offline-Wahlkampf aber können und wollen solche Kampagnenelemente nicht ersetzen. Angestrebt wird weniger ein zweigleisiger Wahlkampf, denn eine enge Verzahnung von Offline- und Online-Kampagnen.

Über den Autor

Lukas Hellbrügge, Jg. 1987, studierte Politikwissenschaft an der LMU München. Er ist als Filmemacher und Dozent für den Bayerischen Rundfunk sowie für Stiftungen, Ministerien, Parteien und PR-Agenturen tätig.


News zum Thema


"Alles nur Theater": Politologen erklären, warum die Jamaika-Sondierungen auf der Zielgeraden stocken
Statements von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
15.11.2017 · Huffington Post

Münchner Politologe: So kam es zum Erstarken der AfD
Interview mit Prof. Dr. Werner Weidenfeld
24.10.2017 · Merkur.de

Frieden auf Zeit in der AfD
Statement von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
23.10.2017 · OVB Online

Kurz, Macron, Varadkar: Politik im Jugendwahn?
AZ-Interview mit Prof. Dr. Werner Weidenfeld
17.10.2017 · Abendzeitung

Kanzlerin mit Abnutzungserscheinungen: Hat es sich ausgemerkelt?
Statements von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
17.10.2017 · Abendzeitung

Webdesign EGENCY München