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Wie die NPD ihren Wahlkampf tarnt

Britta Schellenberg analysiert in der BR-Sendung "kontrovers" die Strategie der Rechtsextremen

21.11.2007 · Bayerischer Rundfunk


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Seit Wochen werden in München Tausende von Flugblättern verteilt mit der Forderung "Islamisten raus!". Urheber der Flyer ist die sogenannte "Bürgerinitiative Ausländerstopp", die von sich selbst sagt, sie seien "weder rechtsextremistische Dumpfbacken noch Schlagetots". Recherchen des Bayerischen Rundfunks belegen: die Initiative ist eine Tarnorganisation der NPD.

Durch so eine Bürgerinitiative versuche sich die NPD, einen bodenständigen, anständigen Anstrich zu geben, sagt Britta Schellenberg, Expertin für Rechtsextremismus und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centrum für angewandte Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilian-Universität München. So könne sie sich besser verkaufen. "Das ist, denke ich, eine neue Strategie im Westen der Republik, denn da sind noch sehr starke Vorbehalte gegenüber der NPD, die sehr stark mit dem Nationalsozialismus verbunden wird, mit Gewalttätigkeit" ... (weiterlesen auf br-online.de)

BR on demand (RealPlayer):

NPD geht getarnt auf Stimmenfang

Über die neue Strategie der NPD berichtet Alexander Götz. (Kontrovers - das Politikmagazin, Bayerisches Fernsehen, 21.11.2007, 5:11 min)



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