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Mügeln. Die Entwicklung rassistischer Hegemonien und die Ausbreitung der Neonazis

Studie von Britta Schellenberg

18.06.2014 · C·A·P


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Der „Fall Mügeln“ hat im Sommer 2007 die bundesdeutsche Öffentlichkeit beschäftigt: 40-50 gewaltbereite Neonazis, begleitet von einer etwa 200-köpfigen Menge, attackierten während eines Altstadtfestes eine Gruppe Mitfeiernder, die sie als „fremd“ definiert hatten. Britta Schellenberg legt nun eine vielschichtige Analyse zu den Ereignissen in der sächsischen Kleinstadt vor. Auf der Grundlage von etwa 2000-Seiten Ermittlungsakten, sowie mündlichen wie schriftlichen Dokumenten der Politik, Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden zeichnet sie Aufklärungsbemühungen sowie Probleme und Fehler der staatlichen Bearbeitung nach. Die Studie handelt von Rassismus, der Schwäche und Schwächung demokratischer Kultur und der Ausbreitung der Neonazis im lokalen Raum.

Die Studie wurde von Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung Sachsen gefördert.


PDF-Download der Studie

Die Printversion ist erhältlich unter: bestellung@weiterdenken.de


Presseecho zur Studie

MDR um 4 (Sachsen) vom 17. Juni 2014: Neue Studie zur Hetzjagd in Mügeln, TV-Nachrichten, Vorstellung der Studie von Britta Schellenberg

FAZ.net vom 17. Juni 2014 (von Stefan Locke, Dresden): Rechtsextremismus-Studie. Die Idylle sollte keine Kratzer bekommen, Vorstellung der Studie von Britta Schellenberg.

Der Spiegel vom 16. Juni 2014: Rassistische Hegemonie (von Steffen Winter). Vorstellung der Ergebnisse der Studie „Mügeln. Die Entwicklung rassistischer Hegemonien und die Ausbreitung der Neonazis“ von Britta Schellenberg auf zwei Seiten (Der Spiegel, Nr. 25/1.06.2014, S. 48/49).

Ankündigung des Printartikels bei spiegel.de vom 15. Juni 2014: Studie beschreibt schwere Fehler bei Kampf gegen rechts in Sachsen.


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