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Jugendbeteiligung braucht Strukturen

Konzeptpapier der Forschungsgruppe Jugend und Europa zum Strukturierten Dialog

23.01.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Was die Förderung von politischem Interesse und aktiver Mitwirkung Jugendlicher betrifft, so gilt  auch im Superwahljahr 2009 "vor der Wahl ist nach der Wahl". Mit Blick auf die anstehenden Wahlen zum EU-Parlament im Juni, den Bundestagswahlen im Herbst diesen Jahres und weiteren, zahlreichen Wahlen zum Landtag und auf kommunaler Ebene richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit besonders auf das vermutete niedrige Wahlverhalten der Jung- und Erstwähler. Neben der Analyse der Gründe steht in der jugendpolitischen Fachdiskussion die Frage im Mittelpunkt, wie junge Menschen besser und nachhaltiger in einen aktiven Dialog mit Politik gebracht werden können. Denn in der Lebenswelt Jugendlicher haben Wahlen an sich keine herausgehobene Bedeutung – im Gegenteil: aufgrund von Orientierungslosigkeit oder des Gefühls, nicht ausreichend informiert zu sein, machen gerade junge Menschen erschreckend wenig von ihren Rechten Gebrauch. Oder sie neigen zu Protestverhalten und weichen auf radikale und extreme Parteien aus.

Im Rahmen der Europäischen Jugendpolitik hat die breite und nachhaltige Förderung von Jugendpartizipation von der kommunalen bis hin zur europäischen Ebene oberste Priorität. 2006 wurde als neues Instrument der Strukturierte Dialog (SD) geschaffen, um dieses hoch gesteckte Ziele besser als bisher umzusetzen. Ausgehend von ihrer jahrelangen Fachexpertise hat die Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P ein Konzeptpapier vorgelegt, welches die Hintergründe ausleuchtet, Anforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung in der Bundesrepublik Deutschland darlegt und konkrete Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des Konzepts aufzeigt und verortet.

Projekte der Forschungsgruppe Jugend und Europa werden im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) durch das  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

PDF-Downloads

Konzeptpapier

Tagungsdokumentation zum Strukturierten Dialog     




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