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Fußball und politische Bildung

Workshops für Mitarbeiter des Internationalen Jugendcamps "Fans for football"

18.05.2006 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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In den letzten Tagen und Monaten dreht sich in den Medien, im Alltag und im öffentlichen Leben fast alles nur noch um Fußball. Die Stadt Nürnberg hat die Weltmeisterschaft 2006  zum Anlass genommen, Jugendliche aus allen Partnerstädten zu einem parallelen Internationalen Jugendcamp einzuladen. Das WM-Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" soll auf diese Weise direkt umgesetzt werden und zum interkulturellem Austausch einladen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Veranstalter, dem Kreisjugendring Nürnberg Stadt und dem Jugendamt der Stadt Nürnberg, und intensiver konzeptioneller Vorarbeit bietet das Internationale Jugendcamp ca. 200 Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance, demokratisches und tolerantes Miteinander selbst zu erproben und Fußball als ein Medium zur Völkerverständigung zu erleben. Dank des Regionalbüros der Friedrich Ebert Stiftung in Regensburg wurde im Rahmen der Initiative Fans for football am 28. und 29. April 2006 jeweils ein Workshop für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internationalen Jugendcamps in Kooperation mit der Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P veranstaltet.

Im Mittelpunkt dieser Workshops, die von Eva Feldmann-Wojtachnia  und Dr. Stefan Rappenglück moderiert wurden, standen die gemeinsame Diskussion und Optimierung der Konzeption und des Grundverständnisses des Jugendcamps. Zudem konnten die zahlreichen Einzelinitiativen der offenen Jugendarbeit, die den Jugendlichen während des Jugendcamps angeboten werden, untereinander vorgestellt und vernetzt werden. Darüber hinaus trugen die beiden Workshops weitreichend zur Sensibilisierung für interkulturelle Fragen aus dem Bereich der politischen Bildungsarbeit bei und zeigten zahlreiche zusätzliche pädagogische Ansatzpunkte zur Integration der internationalen Gruppe mit und über den Fußball hinaus auf. Die Teilnehmenden zeigten sich abschließend mit der kompetenten Beratungsleistung und dem fachspezifischen Monitoring der Forschungsgruppe Jugend und Europa hoch zufrieden. 


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