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Fazit und Ausblick: „Jung sein in Bayern - Fit für Europa?“

Abschlussveranstaltung am C·A·P

15.06.2018 · C·A·P


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Am 8.6.18 fand für die studentische Gruppe des Erasmus+ Projekts zum Strukturierten Dialog "Jung sein in Bayern - Fit für Europa?!" der Abschluss am C·A·P statt. Die Teilnehmenden zeigten sich bei der Auswertung sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Sie schätzten insbesondere, dass es gut gelungen ist, politische Akteure in das Projekt einzubinden. Auch zeigten sie sich damit sehr zufrieden, dass die Meinungsprozesse im Projekt interessant gestaltet wurden.

Das Projekt Jung sein in Bayern - Fit für Europa?! hatte zum Ziel, Themen und Schwerpunkte für die neue EU-Jugendstrategie (ab 2019) entlang des bundesdeutschen Beteiligungsprozesses DU>> EUROPA >> WIR im Hinblick auf die Relevanz für Bayern zu diskutieren. Dabei konnten nahezu alle Teilnehmenden ihre Ansichten im Dialog mit der Politik gut zu Gehör bringen. Für die Zukunft wurde die Fortführung des Formats des Strukturierten Dialogs in Bayern und ein Follow up des Projekts gewünscht. Politische, europabezogene Bildung, mehr Beteiligung junger Menschen und die Stärkung der Demokratie betrachten die Teilnehmenden dabei als Schlüsselbegriffe, die es weiterhin für die bayerische und europäische Politik zu fördern und zu konkretisieren gilt. Hierzu sind ihnen die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre, eine Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und des Austauschs, die Verbesserung der Chancengleichheit sowie eine Aufwertung des ländlichen Raums und der Regionen besonders wichtig.

Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus dem Projekt diskutierten die Teilnehmenden abschließend mit der Europa-Politikern Henrike Hahn. Sie erwies sich als Mitglied des Vorstands von Bündnis 90/ Die Grünen und als Kandidatin für die kommende Europawahl an der Schnittstelle zwischen Bayern und Europa als eine ideale Dialogpartnerin.

Mit dem Projekt wurde einmal mehr deutlich, dass der Strukturierte Dialog zwischen Jugend und Politik durch die aktive Beteiligung junger Menschen nachhaltig gestärkt werden kann. Dies dokumentiert auch der sogenannte YOUTH PASS, der in der EU als Nachweis im der durch das Projekt erworbenen nicht-formalen Kompetenzen dient, und der den Teilnehmenden abschließend feierlich als Teilnahme-Zertifikate des Erasmus+ Jugend in Aktion Programms überreicht wurde.

Projektpartner

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Centrum für angewandte Politikforschung CAP an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Europäische Bewegung Bayern, Europäische Akademie Bayern, Landeshauptstadt München mit dem europe direct Informationszentrum München & Oberbayern, Bayerisches Schullandheimwerk sowie die Europawerkstatt der Gemeinde Zeitlarn.

Das Projekt wird gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union.

 


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