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Fremde Welten

Filmprojekt zum Verhältnis von Politikern und Bürgern

Fremde Welten. Das gestörte Verhältnis von Politikern und Bürgern- Ein Dokumentarfilm von Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität München. DVD, Laufzeit: 36 Minuten (16:9, HD 16:9), Lehrstuhl Politische Systeme und Europäische Einigung (GSI/LMU) 2011.

23.04.2012 · Forschungsgruppe Deutschland


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Verehrung erfahren Politiker von „ihren“ Bürgern nur noch selten. Sie seien „Dilettanten“ (Thomas Wieczorek), selbstbezogen und abgehoben (Hans Herbert von Arnim). Bücher füllt die Frage, ob Politiker „faul, korrupt und machtbesessen“ sind (Nikolaus Blome). Doch auch der Bürger ist nicht immer des Politikers liebstes Kind. „Man kann es ihm sowieso niemals recht machen“, heißt es nicht selten hinter vorgehaltener Hand der Parteistrategen. Fast scheint es, als lebten Politiker und Bürger in zwei sich fremden Welten. Doch ist dieser Eindruck richtig? Was sind die Gründe dafür, dass sich Politiker und Bürger scheinbar nicht mehr verstehen und oftmals auch nicht verstehen wollen? Und was müsste geschehen, damit sich das wieder ändert?

Dieser Film wirft Fragen auf und gibt Antworten. Vor allem aber will er zur Diskussion anregen - über das in modernen Demokratien elementare Verhältnis zwischen dem Volkssouverän und seinen Repräsentanten.

Produziert wurde der Film von Studierenden des Geschwister-Scholl-Institutes für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München unter Begleitung von Dr. Michael Weigl (Forschungsgruppe Deutschland, C·A·P). Alle Schritte des Filmprojektes - von der Idee und das Buch über den Dreh und seine Organisation bis hin zu Schnitt und Ton - wurden von den Studierenden selbständig realisiert. Die DVD ist damit nicht nur Handreichung für die politische Bildung, sondern auch Dokument studentischen Engagements.

Die DVD kann über den Lehrstuhl Politische Systeme und Europäische Einigung gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro (inkl. Versandkosten) erworben werden.


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