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Europapolitik im Widerspruch

Die Kluft zwischen Regierenden und Regierten

Simone Weske: Europapolitik im Widerspruch. Die Kluft zwischen Regierenden und Regierten, VS Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN: 978-3-531-17794-6, 311 S. Mit 22 Abb. u. 2 Tab. Br., EUR 39,95.

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11.04.2011 · Von Simone Weske


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Die meisten Bürger der Europäischen Union befürworten den europäischen Einigungsprozess. Dennoch versagen sie bisweilen zentralen Richtungsentscheidungen ihre Unterstützung. Am Beispiel Deutschlands und Frankreichs und anhand von Fallstudien zur Europäischen Währungsunion und dem türkischen EU-Beitrittsprozess geht Simone Weske der Frage nach, warum über mehrere Jahre hinweg Widersprüche zwischen Regierungshandeln und Bevölkerungsmeinung bestehen, ohne dass die Regierung ihr Verhalten den Bevölkerungspräferenzen anpasst oder dass es ihr umgekehrt gelingt, die breiten Massen von ihrem europapolitischen Handeln zu überzeugen.

C·A·P Research Fellow Simone Weske legt mit „Europapolitik im Widerspruch“ ihre von Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. Yves Surel (Science Po Paris) betreute Dissertation vor. Die mit „Summa cum laude“ bewertete Studie stellt den Abschluss der ersten deutsch-französischen „Cotutelle de Thèse“ des Geschwister-Scholl-Institutes für Politikwissenschaft der LMU München dar.

Mit dem Erwerb des Doktors der Philosophie bzw. Docteur en Science Politique krönte Frau Weske ein überaus erfolgreiches Promotionsverfahren. So war sie in dieser Zeit Stipendiatin der Heinz und Sybille-Laufer Stiftung des GSI (2005-2008), nach dem Bayerischen Elitefördergesetz (2008-2010), des französischen Außenministeriums (Bourse d’excellence Eiffel Doctorat; 2006-2007) und der Chancellerie des Universités de Paris (Bourse Aguirre Basualdo, 2007). Für ihre wissenschaftliche Arbeit hatte sie 2009 den EU-CONSENT PhD Award 2009 (2nd), vergeben vom internationalen Forschernetzwerk EU-CONSENT (2009), erhalten.


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