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Politische Kommunikation am Wahlabend:
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Florian Hippler: Politische Kampagnen am Wahlabend: Die "Bonner/Berliner Runden", C·A·P Working Paper der Forschungsgruppe Deutschland, Sepember 2009 |
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22.09.2009 · Florian Hippler
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"Ansonsten habe ich heute meistens gelacht am Abend und mich gefreut, denn wir sind die Sieger". Aussagen wie die der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel in der "Berliner Runde" 2002 führten zu der populären Einschätzung, Politiker würden sich am Wahlabend stets als Gewinner präsentieren. Die Sozialpsychologin Sabine Pahl etwa bemühte sich vor der Bundestagswahl 2005 in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zu erklären, "wie und warum Politiker regelmäßig ihre Wahlniederlagen schönreden". Die pauschale These vom "Schönreden der Wahlergebnisse" als Hauptziel der Politiker scheint bei oberflächlicher Betrachtung der Wahlabendsendungen durchaus gerechtfertigt. Bewiesen ist sie allerdings bis heute nicht, fehlt doch bisher eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu den Darstellungen der politischen Akteure am Wahlabend.
Florian Hippler, Jg. 1980, studierte bis 2008 Politische Wissenschaften, Italienische Philologie und Japanologie an der LMU München. Nach seinem Studium arbeitete er unter anderem als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie als Praktikant bei der Abendzeitung München. Vorliegende Untersuchung ist die gekürzte Fassung seiner am Geschwister-Scholl-Institut vorgelegten Magisterarbeit.
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