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Das junge Europa

Plädoyer für eine wirksame Jugendpartizipation

Forschungsgruppe Jugend und Europa (Hrsg.): Das junge Europa. Plädoyer für eine wirksame Jugendpartizipation. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld. Schriftenreihe der Forschungsgruppe Jugend und Europa, Band 8, München 2004, 96 Seiten, ISBN 3-933456-32-0.

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22.05.2004 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Die Forschungsgruppe Jugend und Europa hat sich in einem neuen Band ihrer Schriftenreihe der Frage nach einer wirksamen Jugendbeteiligung in Europa gestellt - besonders vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament eine hochaktuelle Analyse. Dieses Strategiepapier zur nachhaltigen Förderung von Jugendpartizipation beschäftigt sich mit der europäischen jugendpolitischen Dimension von Jugendbeteiligung, den Implikationen für Politik und Jugendarbeit und zieht daraus die notwendigen europadidaktischen Schlussfolgerungen.

Vor allem für Jugendliche erscheint europäische Politik unverständlich und wenig nachvollziehbar. Gerade weil es spürbar ist, dass der alte Kontinent vor großen Herausforderungen und erheblichen Umgestaltungen steht, ist es dramatisch, dass die europäische Integration bei vielen jungen Europäern diffuse Gefühle von Furcht und Desinteresse auslöst. Vom Gegenentwurf einer aktiven Beteiligung der Bevölkerung, vor allem der jungen Generation, der in einer Situation des Wandels besonders notwendig wäre, sind Politik und Zivilgesellschaft in Europa weit entfernt.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Zeit reif, um über Strategien für eine nachhaltige Partizipation und eine zeitgemäße europabezogene Politikdidaktik nachzudenken. Die Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung ist dieser Herausforderung nachgekommen und legt mit diesem Band Analysen, Hintergründe und Empfehlungen für eine wirksame Jugendbeteiligung in Europa vor. Er beinhaltet eine politikwissenschaftliche Situationsanalyse im Spannungsfeld von Jugendpolitik und Jugendarbeit, benennt die Verantwortlichkeiten für die politischen Akteure und leitet konkrete Handlungsempfehlungen nicht nur für die Politik, sondern für alle beteiligten Seiten ab.

Der besondere Wert des hier vorgelegten Strategiepapiers liegt darin, dass nicht bloß eine politikwissenschaftliche Analyse zu einem gravierenden Defizit der Europapolitik vorgelegt wird, sondern darüber hinaus erprobte bildungspraktische Konsequenzen gezogen werden. Diese Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis hat die Forschungsgruppe Jugend und Europa sich in den vergangenen Jahren erfolgreich zur Aufgabe gemacht. In diesem Band stellt sie nun einen Ausschnitt ihrer Arbeitsergebnisse gebündelt vor, um damit Orientierungshilfe für ein konstruktives Zusammenwirken von Jugendpolitik und Bildungsarbeit zu leisten.


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