Captive States, Divided Societies
Political Institutions of Southeastern Europe in Historical Comparative Perspective
Ein Forschungsvorhaben der Forschungsgruppe Europa in Kooperation mit der Romanian Academic Society (SAR), Bucharest und The Romanian Institute for Recent History, Bucharest gefördert durch die Förderinitiative der VolkswagenStiftung "Einheit in der Vielfalt. Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas" Laufzeit: Januar 2005 bis Dezember 2007 |
|
22.02.2005 · Forschungsgruppe Europa
| < Voriges C·A·P-Projekt | Nächstes C·A·P-Projekt > |
Zielsetzung des Projektes ist die Erstellung eines Studienhandbuches zu den politischen Institutionen Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert als Epoche der Staats- und Nationsbildung sowie in der gegenwärtigen Transformationsphase. Sekundäre Zielsetzungen sind die Präsentation der wichtigsten Forschungsergebnisse in einer Broschüre für Südosteuropa-Interessierte aus Politik und Medien sowie der Aufbau eines multidisziplinären Netzwerks aus Experten und Instituten in Südosteuropa.
Intensive Teamarbeit von Historikern, Soziologen und Politikwissenschaftlern soll ein Gleichgewicht der Teilregionen und Epochen gewährleisten. Der Begriff „politische Institutionen" wird breit ausgelegt als formelle und informelle Arrangements, die Gesellschaft und Politik durch ihre normative Vorstellungen ordnen und denen Orientierung bieten. Der institutionalistische Ansatz wird einer Überbewertung von sowohl nationalen/regionalen Eigenheiten als auch universellen Modernisierungs- bzw. Transformationsprozessen entgegenwirken.
Die Umsetzung dieses Vorhabens erfordert ein erfahrenes und hoch motiviertes interdisziplinäres Team mit zwei Projektkoordinatoren, zwölf Autoren für die Kapitel zu den Teilthemen und fünf Reviewers, die zusammen mit den Koordinatoren/Editoren die Kohärenz des Gesamtkonzeptes gewährleisten. Von den Teammitgliedern wird eine breite, auch theoretisch fundierte Regionalexpertise ebenso erwartet wie erwiesene Teamfähigkeit. Das Projekt eröffnet ihnen mittels Forschungsreisen – mit der Unterstützung der Netzwerkinstitute und Sachkundigen vor Ort – die Möglichkeit, sich neue thematische Aspekte, Länder oder Epochen zu erschließen. Eine größere Konferenz zu Beginn des Projektes soll das Konzept kritisch durchleuchten und ergänzen. Eine zweite Teamkonferenz zur Projektmitte dient der Abstimmung und Überprüfung der vorläufigen Forschungsergebnisse der Autoren. Auf der Abschlusskonferenz werden die Projektergebnisse und die Broschüre präsentiert. Anschließend wird das Studienhandbuch veröffentlicht.





