Politikverständnis und Partizipation

Politische Beteiligung und bürgergesellschaftliches Engagement

30.06.2004 · Forschungsgruppe Deutschland


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In den vergangenen Jahrzehnten hat sich mit der Herausbildung einer pragmatischen Demokratieakzeptanz auch das Partizipationsverhalten der Deutschen gewandelt. Analysen der Forschungsgruppe Deutschland beschäftigen sich sowohl mit Formen der konventionellen politischen Beteiligung als auch mit bürgergesellschaftlichem Engagement. Der Trend einer wachsenden Distanz der Bürger zu den Repräsentanten des politischen Systems, vor allem zu Parteien und Politikern, ist seit Jahren manifest. Gleichzeitig haben situative, unverfasste Formen der politischen Beteiligung auch in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Ob die "Civil Society" eine realistische Option, oder aber lediglich eine politische Zauberformel darstellt, gilt es zu überprüfen.

Literatur

Manuela Glaab: Akzeptanzschwäche und Partizipationsdefizit korporativer Interessenvermittlung in Deutschland, in: Joachim Lange (Hrsg.): Klüngel oder Bürgerwille? Der gesellschaftliche Milieuwandel und die Zukunft korporativer Interessenpolitik (Loccumer Protokolle 42/02), Loccum 2003, S. 15-31.

Werner Weidenfeld (Hrsg.): Demokratie am
Wendepunkt. Die demokratische Frage als Projekt des 21. Jahrunderts, Berlin 1996.

Glaab, Manuela/Andreas Kießling, Legitimation und Partizipation, in: Karl-Rudolf Korte / Werner Weidenfeld (Hrsg.), Deutschland-TrendBuch. Fakten und Orientierungen, Opladen 2001, S. 571-611.

Korte, Karl-Rudolf, Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland, 3. aktualisierte Aufl., Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2000.

Schwaabe, Christian, Der distanzierte Bürger. Gesellschaft und Politik in einer sich wandelnden Moderne (Schriftenreihe der Forschungsgruppe Deutschland, Bd. 12), München 2002.


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