Regieren in der "offenen Gesellschaft"

Strategien für Politik und Wirtschaft

30.06.2004 · Forschungsgruppe Deutschland


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Offene Gesellschaften zeichnen sich durch dynamische Merkmale wie beständige Lernbereitschaft und Reformfähigkeit aus. Deshalb sind offene Gesellschaften besser als andere soziale Organisationsformen in der Lage, neue Herausforderungen aufzunehmen und zu bewältigen. Um den Strategien und dem Handlungsrepertoire von offenen Gesellschaften auf die Spur zu kommen, hat das C·A·P im vergangenen Jahr das Forschungsprojekt "Open Society" initiiert, das auf der Basis eines internationalen Rankings Gesellschaften hinsichtlich des Grades ihrer Offenheit vergleichen soll. Ziel des Projektes ist es, Strategien für modernes Regieren zu entwickeln und so Akteuren aus Politik und Wirtschaft Lösungswege aufzuzeigen.

Der empirischen Analyse, die qualitative und quantitative Daten integriert, liegt ein modernes Demokratiekonzept zugrunde. Zivilgesellschaftliche Faktoren wie den Grad der politischen Partizipation oder der sozialen Durchlässigkeit einer Gesellschaft sind hierfür wesentlich. Gleichzeitig sind diese Faktoren Ausgangspunkte für Verbesserungen und Innovationen in den Politikbereichen, in denen die Gesellschaften noch mehr leisten müssen. Erste Ergebnisse wurden auf einer internationalen Expertentagung im Februar 2002 in Budapest präsentiert.


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