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Prof. Paul LendvaiIntendant a. D. und Herausgeber "Europäische Rundschau" - C·A·P-Fellow 200311.07.2003 · C·A·P
Prof. Paul Lendvai ist ein ebenso guter wie langjähriger Begleiter des Centrums für angewandte Politikforschung. Geboren in Budapest, lebt Paul Lendvai seit 1957 in Österreich. Von 1957 bis 1982 war er Osteuropa-Korrespondent der Zeitung "Die Presse" und gleichzeitig 1960 bis 1982 Korrespondent der Londoner "Financial Times". Seit 1973 ist er Chefredakteur und Mitherausgeber der Vierteljahreszeitschrift "Europäische Rundschau". Von 1982 bis 1987 wirkte er als Chefredakteur der Redaktion für Ost- und Südosteuropa des ORF, von 1987 bis 1998 krönte er seine Karriere mit dem Chefposten als Intendant von "Radio Österreich International". Heute ist er noch Kommentator für internationale Fragen und Leiter des "Europastudios", der internationalen TV-Diskussionssendung. Paul Lendvai hat sich nicht nur als Autor zahlloser journalistischer Beiträge einen Namen gemacht, sondern sein immenses Wissen in 10, zum Teil in viele Sprachen übersetzte Sachbücher, verdichtet und an die Öffentlichkeit weitergegeben. Er gilt als einer der angesehensten Osteuropaexperten überhaupt. Er ist Träger vieler Auszeichnungen. So wurde seine journalistische Leistung unter anderem 1974 mit dem "Karl-Renner-Preis für Publizistik" ausgezeichnet, im selben Jahr erhielt er das "Goldene Ehrenzeichen für seine Verdienste um die Republik Österreich", 2001 dann das "Große Goldene Ehrenzeichen für seine Verdienste um die Republik Österreich". 1980 hat ihm der Bundespräsident in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen den Berufstitel Professor zuerkannt. Für sein Buch "Zwischen Hoffnung und Ernüchterung - Reflexionen zum Wandel in Osteuropa" erhielt er den Bruno Kreisky Preis für das politische Buch des Jahres 1994. Seine 1996 erschienenen Memoiren "Auf schwarzen Listen" haben eine starke Beachtung in der Öffentlichkeit gefunden und mit dem 1999 erschienenen Buch "Die Ungarn: Sieger in Niederlagen" reihte sich Paul Lendvai dann einmal mehr in die Liste der Bestsellerautoren ein. Am 7. Juli erhielt er schließlich im ungarischen Parlament die höchste Auszeichnung, die das Land Ungarn an zivile Persönlichkeiten zu vergeben hat, nämlich das "Mittelkreuz mit dem Stern des Verdienstordens der Republik Ungarn". |
Presseartikel zum C·A·P Deutschlands wichtigste Vordenker Weidenfeld in der Spitzengruppe der 300 wirkungsmächtigsten Wissenschaftler 29.09.2008 Making the Case for a Multi-Speed Europe EU will only be able to move closer together if a smaller group of courageous states take the lead 30.07.2008 Europa zwischen Prozess und Identität Beiträge zur Bilanz und Zukunft der EU - Prof. Dr. Curt Gasteyger über die Europa-Publikationen des C·A·P 04.07.2008 Denkhilfe für Politiker Ein Portrait des Centrums für angewandte Politikforschung aus der Reihe "Think Tanks" 10.05.2006 Fischler fordert neue Art der EU-Führung Der ehemalige EU-Agrarkommissar fordet ein neues politisches Vorfeld und Vordenker wie das C·A·P. 27.06.2005 Think Tanks in Deutschland - Berater der Politik? Politikberatung in der Krise? 15.12.2003 Schlüsselfertige Beratung Eine Frage der Kommunikation 03.03.2003 Die Politik tut gut daran, sich beraten zu lassen Artikel von Jürgen Turek 02.08.2001 Werner Weidenfeld – Dirigent der Münchner Denkfabrik Der Politologe berät die Großen und Mächtigen der Welt 18.06.2001 Vordenker der Mächtigen Politikberater Werner Weidenfeld und sein Münchener Institut suchen Lösungen für politische Probleme 19.04.2000 Vordenker und graue Eminenz Politikberater nehmen Einfluß auf die Einflußreichen 13.05.1999 Ideen vom Campus Deutsche Politologen küren Werner Weidenfeld zum einflußreichsten Politikberater ihrer Zunft 31.08.1998 Berater für das Unternehmen Staat Fehlt der Politologie die praktische Ausrichtung? Das Münchner CAP will Einfluss nehmen 09.04.1996 Ein Regierungsberater für Außenpolitik Neuer Mann auf LMU-Lehrstuhl für Politikwissenschaft / Sontheimer-Nachfolger Werner Weidenfeld 14.07.1995 |
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