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Prof. Dr. Karl-Rudolf KorteProfessor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg - C·A·P-Fellow 2002
21.08.2006 · C·A·P
Seit 1984 leitete er verschiedene Forschungsprojekte zur vergleichenden Regierungslehre und war wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politikwissenschaft der Universität Mainz. 1988 folgten Promotion und längere Studien- und Forschungsaufenthalte in den USA und Japan. Von 1995 bis 2000 war er Leiter der Forschungsgruppe Deutschland am C·A·P und veröffentlichte in dieser Zeit alleine und gemeinsam mit Professor Weidenfeld zahlreiche Bücher, unter anderem das "Handbuch zur deutschen Einheit 1949 – 1989 – 1999" und das "Deutschland-Trendbuch". Er habilitierte sich 1997 mit einer Arbeit über den Regierungsstil von Bundeskanzler Helmut Kohl, wofür er ein Jahr darauf den Preis für die beste Habilitationsschrift der Universität München erhielt. Nach Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Trier und Köln wurde er Ende 2002 zum ordentlichen Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg ernannt. Er leitet dort gleichzeitig die "Forschungsgruppe Regieren". Seit 2006 ist Korte Leiter der "NRW-School of Governance". LebenslaufKarl-Rudolf Korte wurde in Hagen (Westfalen) 1958 geboren und studierte in Mainz und Tübingen die Fächer Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik. Er schloß das Studium 1983 mit dem Staatsexamen an der Universität Mainz ab.
Arbeitsgebiete in Lehre und ForschungInternationale Politik:
Politische Systeme und Innenpolitik:
Politische Theorie:
Bücherund Werner Weidenfeld (Hrsg.), Deutschland-Trend-Buch. Fakten und Orientierungen, Leske und Budrich, Opladen 2001 Das Wort hat der Bundeskanzler, Analyse der Großen Regierungserklärungen von Adenauer bis Schröder, Westdeutscher Verlag Wiesbaden (erscheint im Januar 2002) und Gerhard Hirscher (Hrsg.), Aufstieg und Fall von Regierungen. Machterwerb und Machterosionen in westlichen Demokratien, Olzog Verlag, München 2001 Wahlen in der Bundesrepublik Deutschland, 3. aktualisierte Auflage, Bonn 2001. Darstellungspolitik oder Entscheidungspolitik? Über den Wandel von Politikstilen in westlichen Demokratien (zus. herausgegeben mit G. Hirscher), Olzog Verlag, München 2000 und Werner Weidenfeld (Hrsg.), Handbuch zur deutschen Einheit 1949 - 1989 - 1999, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York; Neuauflage 1999. Deutschlandpolitik in Helmut Kohls Kanzlerschaft. Regierungsstil und Entscheidungen 1982-1989, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1998. Drei Fragen zu Europa. Antworten aus deutscher Sicht, München 1998. Die Chance genutzt? Die Politik zur Einheit Deutschlands, Campus Verlag, Frankfurt a.M./New York 1994. Nation und Nationalstaat. Bausteine einer europäischen Identität, Knoth Verlag, Melle 1993. Über Deutschland schreiben. Schriftsteller sehen ihren Staat, Beck Verlag, München 1992. und Werner Weidenfeld, Die Deutschen - Profil einer Nation, Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1991. Der Standort der Deutschen. Akzentverlagerungen der deutschen Frage in der Bundesrepublik Deutschland seit den 70er Jahren, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1990. Nippons neue Vasallen? Die Japanpolitik der Europäischen Gemeinschaft, Europa Union Verlag, Bonn 1984. Nur verpaßte Chancen? Die Reformberichte der EG, Europa Union Verlag, Bonn 1983 (Mitautor). Aufsätze (Auswahl)Was kennzeichnet modernes Regieren? Regierungshandeln von Staats- und Regierungschefs im Vergleich, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 4, 2001, S. 3-13. Die Entfaltung von Politikstilen nach Wahlen, in: Hans-Ulrich Derlien/Axel Murswieck (Hrsg.): Regieren nach Wahlen. Schriften der Sektion Regieren der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, Opladen 2001, S. 113-131. Das politische System der Bundesrepublik Deutschland, in: Mols/Lauth/Wagner (Hrsg.): Politikwissenschaft - Eine Einführung, 3. erweiterte Neuauflage, Paderborn 2001, S. 67-98. Politisches Entscheiden im Parlamentarischen System der Bundesrepublik Deutschland, in: Klaus Dicke (Hrsg.): Politisches Entscheiden, Baden-Baden 2000, S. 50-69. Konjunkturen des Machtwechsels in Deutschland. Regeln für das Ende der Regierungsmacht?, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, H 4/2000, S. 833-857. Wie Parteien auf komplexe Wählermärkte reagieren: Das Beispiel CDU, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 6/2000, S. 707-716. Solutions for the Decisions Dilemma: Political Styles of Germany's Chancellors, in: German Politics, 1/2000, S. 1-22. Die Entfaltung von Politikstilen nach Wahlen, in: Hans-Ulrich Derlien / Axel Murswieck (Hrsg.): Regieren nach Wahlen. Schriften der Sektion Regieren der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft, i.E. Soziopolitische Grundlagen der deutschen Europapolitik, in: M. Joop / U. Schmalz (Hrsg.): Neue deutsche Europapolitik, Bonn i.E. Unbefangen und gelassen: Über die außenpolitische Normalität der Berliner Republik, in: Internationale Politik 12/1998, S. 3-12. Geringer Spielraum für Kurswechsel: Prägende außenpolitische Entscheidungsmuster in der Ära Kohl, in: Außenpolitik 2/1998, S. 75-88. und Manuela Glaab, Jürgen Gros, Peter M. Wagner: Wertgrundlagen und Belastungsgrenzen deutscher Europapolitik, in: Weidenfeld, Werner (Hrsg.): Deutsche Europapolitik. Optionen wirksamer Interessenvertretung, Bonn 1998 (Münchner Beiträge zur europäischen Einigung, Bd. 2), S. 167-208. Kommt es auf die Person des Kanzlers an? Zum Regierungsstil von Helmuth Kohl in der "Kanzlerdemokratie" des deutschen "Parteienstaats", in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 3/1998, S. 387-402. Ideen oder Interessen? Integrationsansätze im Kulturraum Europa, in: März, Peter (Red.): Europa am Scheideweg, München 1998, S. 87-97. The Art of Power: The "Kohl-System" - Leadership, in: German politics 1/1998, S. 54-75 (special issue). Was denken die anderen über uns? Fremdbilder als notwendiges Korrektiv der deutschen Außenpolitik, in: Internationale Politik 2/1997, S. 47-55. Berichte zur Lage der Nation. Vom Umgang mit der erzählenden Literatur im vereinten Deutschland, in: Revue d'Allemagne 4/1996, S. 551-564. Democracy, Peace and the Future of the Multi-Cultural Society, in: Werner Weidenfeld/Moshe Zimmermann (Ed.), Beyond Sovereignty? The European Integration, Jerusalem 1996, S. 77-84. Demokratie braucht Literatur. Vom deutschen Umgang mit erzählender Literatur, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 13-14/1996, S. 24-31. Deutschland und Europa, in: Werner Weidenfeld/Wolfgang Wessels (Hrsg.), Europa von A bis Z, Bonn (5. Aufl.) 1995, S. 89-104. Von Thomas Mann bis Martin Walser. Schreiben über Deutschland - Leiden an Deutschland, in: Gerd Langguth (Hrsg.), Autor, Macht, Staat. Literatur und Politik in Deutschland, Düsseldorf 1994, S. 70-85. Die wirtschaftlichen Beziehungen zur Europäischen Union, in: Hans Jürgen Mayer/Manfred Pohl (Hrsg.), Länderbericht Japan, Bonn 1994, S. 337-350. De identiteit van de Duitsers: een zoekspel, in: J. de Piere/D. Rochtus (red.), Zicht op Duitsland, Leuven-Apeldoorn 1994, S. 41-49. Attitudes towards European Integration, in: Dirk Berg-Schlosser/Ralf Rytlewski (Ed.), Political Culture in Germany, Houndsmill/London 1993, S. 295-301. Das Dilemma des Nationalstaates in Westeuropa: Zur Identitätsproblematik der europäischen Integration, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 14/1993, S. 21-28. Barrieren statt Wettbewerb: Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und Japan, in: Hanns W. Maull (Hrsg.), Japan und Europa: Getrennte Welten?, Frankfurt a.M. 1993, S. 247-264. The Pragmatic Germans: National and State Consciousness in Germany, in: Western Polish Affairs 1/1992, S. 205-216 (Mitautor). The German Role in Europe after Reunification. A new Leadership?, in: Chong-ko Tzou (Ed.), Europe Beyond 1992, Taipei 1992, S. 351-368. Die pragmatischen Deutschen. Zum Staats- und Nationalbewußtsein in Deutschland, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 32/1991, S. 3-12. Japan und der Europäische Binnenmarkt, in: Außenpolitik 4/1989, S. 407-417. Deutschlandbilder - Akzentverlagerungen der deutschen Frage seit den siebziger Jahren, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 3/1988, S. 45-53. Der Traum vom "anderen" Deutschland. Schriftsteller leiden am deutschen Weg, in: Deutschland Archiv 9/1984, S. 958-962. |
Presseartikel zum C·A·P Deutschlands wichtigste Vordenker Weidenfeld in der Spitzengruppe der 300 wirkungsmächtigsten Wissenschaftler 29.09.2008 Making the Case for a Multi-Speed Europe EU will only be able to move closer together if a smaller group of courageous states take the lead 30.07.2008 Europa zwischen Prozess und Identität Beiträge zur Bilanz und Zukunft der EU - Prof. Dr. Curt Gasteyger über die Europa-Publikationen des C·A·P 04.07.2008 Denkhilfe für Politiker Ein Portrait des Centrums für angewandte Politikforschung aus der Reihe "Think Tanks" 10.05.2006 Fischler fordert neue Art der EU-Führung Der ehemalige EU-Agrarkommissar fordet ein neues politisches Vorfeld und Vordenker wie das C·A·P. 27.06.2005 Think Tanks in Deutschland - Berater der Politik? Politikberatung in der Krise? 15.12.2003 Schlüsselfertige Beratung Eine Frage der Kommunikation 03.03.2003 Die Politik tut gut daran, sich beraten zu lassen Artikel von Jürgen Turek 02.08.2001 Werner Weidenfeld – Dirigent der Münchner Denkfabrik Der Politologe berät die Großen und Mächtigen der Welt 18.06.2001 Vordenker der Mächtigen Politikberater Werner Weidenfeld und sein Münchener Institut suchen Lösungen für politische Probleme 19.04.2000 Vordenker und graue Eminenz Politikberater nehmen Einfluß auf die Einflußreichen 13.05.1999 Ideen vom Campus Deutsche Politologen küren Werner Weidenfeld zum einflußreichsten Politikberater ihrer Zunft 31.08.1998 Berater für das Unternehmen Staat Fehlt der Politologie die praktische Ausrichtung? Das Münchner CAP will Einfluss nehmen 09.04.1996 Ein Regierungsberater für Außenpolitik Neuer Mann auf LMU-Lehrstuhl für Politikwissenschaft / Sontheimer-Nachfolger Werner Weidenfeld 14.07.1995 |
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