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SZ Wahl ABC: V wie Verschwiegenheit

Mit Statements von Prof. Dr. Werner Weidenfeld

07.09.2013 · Süddeutsche Zeitung


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In den 1960er- und 70er-Jahren, als es um die ganz großen Themen ging, die Entspannung zum Ostblock, die Ölkrise und den Wunsch nach mehr Demokratie, da konnte man an den Autohecks der Nation die Parteizugehörigkeit der Fahrer ablesen. Und heute? Wird geschwiegen. Viele ziehen sich im Büro und selbst im Freundeskreis hinter Artikel 38 des Grundgesetzes zurück, demzufolge die Wahlen nicht nur allgemein, unmittelbar, frei und gleich, sondern auch noch geheim sind. „Das politische Bekenntnis hat sich im öffentlichen Erscheinungsbild deutlich reduziert", sagt der Politologe Werner Weidenfeld. Die großen Themen der Zeit wie Digitalisierung und Demografie würden kaum besprochen, dabei müssten sie eigentlich im Zentrum der politischen Debatte stehen. Die Bindung an die Parteien schwinde. „Wozu sollen die Leute sich heute bekennen?", fragt Weidenfeld, „Sie wissen ja noch nicht einmal, wen sie wählen sollen." Immer bekenntnisfreudiger zeigt sich eigentlich nur eine Gruppe, die früher gerne das Wahlgeheimnis bemüht hat: die der Nichtwähler.


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