C·A·P Home > Aktuell > Pressespiegel > 2010 > Geopolitischer Paradigmenwechsel

Alles fließt! Wie lange noch? Über den geopolitischen Paradigmenwechsel

Werner Weidenfeld beim Europäischen Forum in Alpbach

31.08.2010 · Alpbach News


< Vorige NewsNächste News >


„Wir hätten unsere Gespräche auch ‚panta rhei’ anstatt ‚Geopolitische Paradigmenwechsel’ nennen können“, sagte Eva Nowotny, Chair der Veranstaltung und Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission. Geopolitisch betrachtet sei auf dem Erdball nämlich alles im Fließen: Es gebe neue Definitionen von Souveränität, neue Staaten seien aufstrebend, andere büßten an Macht ein, Akteure wie die Shanghai-Gruppe oder die G 20-Staaten würden neue Rollen übernehmen. Was bedeuten diese Veränderungen für die internationale Staatengemeinschaft? Eine kurze Antwort könnte lauten: eine Überforderung! Der Politologe Werner Weidenfeld drückte es so aus: „Es gibt ein weltweites Kernproblem: die Diskrepanz zwischen internationalisierten Problemstrukturen und lokalen beziehungsweise nationalen Lösungs- und Legitimationsstrukturen.“ Globale Probleme könnten nicht mehr national gelöst werden. Auf der nebenstehenden Seite lesen Sie die Einschätzungen der fünf Panel-Teilnehmer über die „geopolitischen Paradigmenwechsel“ unserer Zeit.


News zum Thema


Zukunft Europas
Treffen von Prof. Dr. Werner Weidenfeld und Elmar Brok, MdEP, bei der Münchner Sicherheitskonferenz
20.02.2017 · C·A·P

Deutsche und Franzosen - in Gleichgültigkeit vereint
Statement von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
20.02.2017 · Wirtschaftswoche

Es rumort in der CSU: An der Basis herrscht Uneinigkeit
Statements von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
20.02.2017 · Augsburger Allgemeine

Schulz und Trump treiben Menschen in die Politik
Statements von Prof. Dr. Werner Weidenfeld
19.02.2017 · Augsburger Allgemeine

„Die Leute wollten die Demokratie schützen“
Interview mit Prof. Dr. Werner Weidenfeld
18.02.2017 · Augsburger Allgemeine

Webdesign EGENCY München