C·A·P Home > Aktuell > Pressespiegel > 2010 > Geopolitischer Paradigmenwechsel

Alles fließt! Wie lange noch? Über den geopolitischen Paradigmenwechsel

Werner Weidenfeld beim Europäischen Forum in Alpbach

31.08.2010 · Alpbach News


< Vorige NewsNächste News >


„Wir hätten unsere Gespräche auch ‚panta rhei’ anstatt ‚Geopolitische Paradigmenwechsel’ nennen können“, sagte Eva Nowotny, Chair der Veranstaltung und Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission. Geopolitisch betrachtet sei auf dem Erdball nämlich alles im Fließen: Es gebe neue Definitionen von Souveränität, neue Staaten seien aufstrebend, andere büßten an Macht ein, Akteure wie die Shanghai-Gruppe oder die G 20-Staaten würden neue Rollen übernehmen. Was bedeuten diese Veränderungen für die internationale Staatengemeinschaft? Eine kurze Antwort könnte lauten: eine Überforderung! Der Politologe Werner Weidenfeld drückte es so aus: „Es gibt ein weltweites Kernproblem: die Diskrepanz zwischen internationalisierten Problemstrukturen und lokalen beziehungsweise nationalen Lösungs- und Legitimationsstrukturen.“ Globale Probleme könnten nicht mehr national gelöst werden. Auf der nebenstehenden Seite lesen Sie die Einschätzungen der fünf Panel-Teilnehmer über die „geopolitischen Paradigmenwechsel“ unserer Zeit.


News zum Thema


Zeitenwende - Die strategische Sprachlosigkeit der Republik
Ein Zwischenruf von Werner Weidenfeld
12.04.2017 · Presseclub Magazin, Ausgabe 21/2017, S. 26

Europas Seele suchen
Die Bilanz der europäischen Integration (1980-2016)
11.04.2017 · Von Werner Weidenfeld

„Das ist keine historische Wende im Syrien-Konflikt“
Interview mit Prof. Dr. Werner Weidenfeld
08.04.2017 · Abendzeitung

Europa muss seine Seele wiederfinden
Ein Essay von Werner Weidenfeld
27.03.2017 · POLITIKUM 01/2017

60 Jahre Römische Verträge
Begegnungen im Rahmen des Münchner Festaktes
24.03.2017 · C·A·P

Webdesign EGENCY München