An einer europäischen Armee führt kein Weg vorbei
Nur in einem gemeinsamen Kraftakt können die neuen Herausforderungen bewältigt werden
26.03.2007 · Von F. Algieri, Th. Bauer und J. Turek
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Bundeskanzlerin Merkel hat im Vorfeld zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich der Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 50 Jahren auf die Bedeutung einer Europäischen Armee für die Zukunft der EU hingewiesen. Sie reihte sich damit in eine ganze Folge von Vorstößen ein, die in den letzten Wochen zu diesem Thema aufgekommen sind, u.a. vom SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, dem belgischen Premierminister Guy Verhofstadt, und vom polnischen Präsidenten Lech Kaczynski.
Bereits 2003 hatte das C·A·P im Rahmen eines Beitrags in der Frankfurter Rundschau die Bedeutung des Aufbaus integrierter europäischer Streitkräfte für die Zukunft Europas als internationaler Akteur betont. Als Beitrag zur aktuellen Diskussion und in Anlehnung an den im Rahmen der Berliner Erklärung erklärten Vorstoß zur Rettung des EU-Verfassungsvertrags, soll der Text an dieser Stelle nochmals veröffentlicht werden. Wenn auch mit dem Aufbau der EU-Battlegroups und der Gründung der Europäischen Verteidigungsagentur in den letzten Jahren Fortschritte in der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) erzielt wurden, haben sich doch die wesentlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für den Aufbau einer EU-Armee nicht verändert.
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