Bundeskongress im „Zeitalter der Partizipation“
Susanne Ulrich und Silvia Simbeck vertreten die Akademie Führung & Kompetenz in Berlin
05.06.2012 · Akademie Führung & Kompetenz
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Der 12. Bundeskongress der Bundeszentrale für politische Bildung fand vom 21. bis 23. Mai 2012 in Berlin statt. Unter dem Titel "Zeitalter der Partizipation: Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung? Herausforderungen, Risiken und Chancen bei der Neujustierung des Verhältnisses der Bürger/innen zu ihrer Demokratie“ wurde das breite Themenfeld durch Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops erörtert. Die Akademie Führung & Kompetenz war durch Susanne Ulrich und Silvia Simbeck vertreten.

Unter anderem wurden diese Fragestellungen erörtert:
Wie geht die Politik und die politische Bildung mit dem immer eminenter werdenden Wunsch der Bürger nach Beteiligung um?
Wie kann Partizipation in Zeiten einer digitalen Gesellschaft gelingen und wie kann politische Bildung diesen Prozess begleiten?
Auf inhaltlicher Ebene bot der Kongress wertvolle Inputs und Anregungen durch ein breites Spektrum an Einzelthemen:
Web 2.0 – Demokratie 2.0?
Partizipation – Ein Konzept für die Politische Bildung
Früh übt sich: Startbedingungen für lebenslange Partizipation
Im Jahr Eins nach den Aufständen in Nordafrika
Die Entwicklung der Demokratie – Legitimationsverlust und Reformbedarf?
E-Government und E-Partizipation
Partizipation und Nachhaltigkeit – Innovationen für die politische Bildung
Transparenz – Geschwindigkeit – Politik unter Druck
Globale Partizipation
Mitwirkung für alle?
Inklusion und Exklusion
Urbaner Raum – Keimzelle neuer Partizipationsformen?
Der Kongress nutzte neue Medien, um die vielfältigen Inhalte und engagierten Menschen miteinander zu vernetzen und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So wurde mit Kurzinterviews, Twitter, Blogeinträgen und Online-Umfragen zu inhaltlicher Beteiligung und Austausch aufgerufen.
Die Herausforderung für Organisationen – auch für Veranstalter wie der Bundeszentrale - liegt darin, die wichtigen theoretischen Überlegungen in praktische Handlungen umzusetzen. Hier steckt viel Potenzial um Partizipation in der Praxis erlebbar zu machen und somit wertvolle Ergebnisse und neues Bewusstsein zu generieren.
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