Europäischer Wettbewerb für junge Journalisten
Prof. Werner Weidenfeld eröffnet Konferenz anlässlich der Preisverleihung in Berlin
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Quelle: MEDIA CONSULTA |
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09.09.2009 · C·A·P
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Die nationalen Preisträger des gesamteuropäischen Wettbewerbs für junge Journalisten feierten ihren Erfolg bei einer Reise nach Berlin. Das Jahr 2009 markiert einen in zweifacher Hinsicht historischen Jahrestag: Vor 20 Jahren öffnete sich der Eiserne Vorhang und im Mai dieses Jahres feierte die Europäische Union den 5. Jahrestag der EU-Osterweiterung.

Mehr als 600 Artikel aus ganz Europa wurden zum zweiten europäischen Wettbewerb für junge Journalisten eingereicht. Die 34 nationalen Gewinner wurden zu einer Reise in die deutsche Hauptstadt eingeladen, die sie zu konkreten Orten des europäischen Integrationsprozesses führte. Auf dem Programm für die Preisträger standen neben einer historischen Rundfahrt durch Berlin Begegnungen mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Medien, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, bei denen vergangene und zukünftige Erweiterungen der Europäischen Union erörtert wurden. Die Gruppe traf mit erfahrenen Journalisten wie Friedrich Kurz (ZDF) zusammen, der im Sommer 1989 aus Ungarn berichtet hatte. Während ihres Besuchs im deutschen Bundestag sprachen sie mit dem Abgeordneten Gert Weisskirchen (SPD) über die gegenwärtige europäische Außenpolitik. Das Programm endete mit einer Konferenz mit Medien- und Politikvertretern aus EU-Mitgliedsstaaten, EU-Beitrittskandidatenländern und potenziellen EU-Beitrittskandidatenländern. Eröffnet wurde die Konferenz von Professor Werner Weidenfeld, Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung (C·A·P) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der Generaldirektion Erweiterung der Europäischen Kommission, der europäischen Jugendpresse und dem Café Babel initiiert. Teilnahmeberechtigt waren junge Journalisten im Alter von 17 bis 35 Jahren aus den EU-Mitgliedstaaten sowie aus den EU-Beitrittskandidatenländern (Kroatien, Türkei, die frühere jugoslawische Republik Mazedonien) und den potenziellen Kandidatenländern (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien und Kosovo gemäß der Resolution 1244/99 des UN-Sicherheitsrates). Die jungen Autoren waren dazu aufgerufen, ihre Meinung zur Erweiterungspolitik der Europäischen Union, den europäischen Werten und der europäischen Integration zum Ausdruck zu bringen. Aus Medienvertretern bestehende nationale Jurys kürten die Gewinner
Kommunikationsleiterin Gisela Gauggel-Robinson von der Generaldirektion Erweiterung der Europäischen Kommission erklärte: "Der Erfolg des diesjährigen europäischen Wettbewerbs für junge Journalisten zeigt das große Interesse der Jugend an europäischer Politik. Erwartungsgemäß waren die Ansichten über Vorteile und Herausforderungen der EU-Erweiterung alles andere als einhellig. Doch als Veranstalter des Wettbewerbs begrüßen wir das Engagement und das Interesse, das diese jungen Journalisten an den Tag gelegt haben, und wir hoffen, dass der Wettbewerb auch im nächsten Jahr zu sachkundigen Diskussionen anregen wird."
Weitere Informationen über den Wettbewerb finden Sie auf der Website www.EUjournalist-award.eu

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