Mehr Wissen über JUGEND IN AKTION
Begleitevaluation in Deutschland angelaufen
19.08.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa
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Die Förderung von Jugendpartizipation ist eines der jugendpolitischen Hauptziele der Europäischen Union. Hierzu wurde das EU-Programm JUGEND IN AKTION ins Leben gerufen. Bis einschließlich 2013 stellt die EU-Kommission in Brüssel insgesamt 885 Millionen Euro für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit in 31 Ländern zur Verfügung. Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen. Das Programm JUGEND IN AKTION setzt dabei bewährte Bestandteile aus vorherigen Programmgenerationen fort. Gefördert werden hauptsächlich Jugendinitiativen, Jugendbegegnungen und der Europäische Freiwilligendienst. Die in den Projekten erworbenen Qualifikationen werden europaweit mit einem Youth Pass belegt.
Die Wirkungsweise des Programms JUGEND IN AKTION besser einzuschätzen und die Beurteilung der einzelnen Aktionen aus Sicht der Jugendlichen und der Projektverantwortlichen genauer kennen zu lernen, hat sich ein europäisches Forschungskonsortium zur Aufgabe gemacht. Hierzu wurde das sogenannte RAY-Projekt gegründet. Es steht für "Research-based Analysis and Monitoring of Youth in Action" und wird von der Universität Innsbruck zusammen mit insgesamt zehn Nationalagenturen des EU-Programms durchgeführt. Durch die deutsche Nationalagentur Jugend für Europa wird dieses Vorhaben mit dem Projektbaustein "Unter der Lupe" unterstützt: Viermal im Jahr soll eine repräsentative Anzahl von jugendlichen Teilnehmenden und Projektleiter/-innen der geförderten Aktionen anonym befragt werden. Vorgesehen sind neben einer Online-Befragung ausgewählte qualitative Gruppen- und Einzelinterviews.
Die erste Phase startet offiziell in Kürze. Nach Abschluss der letzten Vorbereitungen beginnen die Forschungsgruppe Jugend und Europa am CAP und das Institut für angewandte Kommunikationsforschung IKAB e.V. in Bonn derzeit mit den ersten Interviews. Die beiden Institutionen sind im Auftrag der deutschen Nationalagentur und in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck für die Datenerhebung mitverantwortlich.
Weitere Informationen zu "Unter der Lupe" finden Sie hier.
Kontakt: evaluation(at)fgje.de
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