Europatag an Schulen
Kieler Jugendliche im Dialog mit Jugendministerin Ute Erdsieck-Rave
10.03.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa
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Der "Europatag an Schulen" ist eine der bundesweiten Initiativen, um junge Menschen intensiver für Europa und die Politik zu interessieren. Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament bekommen solche EU-Projekttage in diesem Jahr zusätzlichen europäischen Rückenwind. Als Europaschule hat die Berufliche Schule in Gaarden in der Landeshauptstadt Kiel den Tag am 9. März 2009 als willkommenen Anlass genommen, ihre Schüler mit der europäischen Politik und den entsprechenden Institutionen, besonders dem Europäischen Parlament, vertraut zu machen.

Jugendliche und Politik im Dialog: die Jugendministerin des Landes
Schleswig-Holstein Ute Erdsieck-Rave diskutiert über Klimaschutz in
der EU
Unter der Leitung von Dr. Stefan Rappenglück, Leiter der Forschungsgruppe Jugend und Europa (Foto unten rechts), haben sich dort 42 Schüler und eine Schülerin der Handwerksklassen im Alter von 18 bis 23 Jahren in der Simulation "Europa an der Steckdose" mit dem Klimawandel und erneuerbaren Energien beschäftigt. Intensiv wurde über eine Einführung einer "neuen" EU-Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt beraten.
Nicht nur das Interesse der Jugendlichen war groß, auch seitens der Politik wurde dieser EU Projekttag, initiiert durch Schulleiter Wolfgang Kerber und seinen Kollegen Fritz Voß als wichtig erachtet: So kam gegen Ende der Planspiel-Verhandlungen die Ministerin für Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein Ute Erdsieck-Rave (SPD) hinzu. Sie wollte sich mit ihrer Teilnahme ganz direkt in Kontakt mit den Jugendlichen begeben, um über die gemachten Erfahrungen mit Europa während des Planspiels zu diskutieren und ihnen Mut machen, auch "im wirklichen Leben" in und für Europa die sich bietenden Chancen zu ergreifen, vor allem aber nicht andere bei der Wahl über sie entscheiden zu lassen.
Das Planspiel "Europa an der Steckdose" wurde von der Forschungsgruppe Jugend und Europa im Projekt "Europa im Wandel" im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt.
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