Europäische Verständigung
Eva Feldmann-Wojtachnia neues Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Kreisau
29.09.2008 · Forschungsgruppe Jugend und Europa
| < Vorige C·A·P-News | Nächste C·A·P-News > |
Als ausgewiesene Expertin für deutsch-polnischen Beziehungen und Jugendaustausch und hervorragende Polenkennerin wurde Eva Feldmann-Wojtachnia, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P, als Mitglied in den Stiftungsrat der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung berufen. Der Stiftungsrat ist das wichtigste Gremium der Stiftung Kreisau, da er die Richtlinien bestimmt, den Aufsichtsrat wählt sowie den Arbeitsplan das Budget verabschiedet.
Der Sitz der Stiftung Kreisau liegt in Polen in der Nähe von Breslau auf dem ehemaligen Gutshof der Familie Helmuth James von Moltke. Hier kam während des Nationalsozialismus die Widerstandsgruppe "Kreisauer Kreis" zusammen, zu denen auch Helmuth James von Moltke gehörte. Unter Einsatz seines Lebens plante er mit anderen Regimegegnern ein zukünftiges, demokratisches, friedliches und in Europa eingebundenes Deutschland. An dieses Selbstverständnis knüpft heute die Stiftung Kreisau an und bezieht dabei die Widerstandserfahrungen in Mittel- und Osteuropa – Zivilcourage und die Opposition gegen die Diktaturen - in ihre Arbeit ein:
"Kreisau ist ein Ort der Begegnung und des Dialogs, der von der Vielfalt der Menschen, die hier zusammentreffen, von ihren Ideen und Aktivitäten lebt. Wir setzen uns für ein friedliches und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Zusammenleben der Völker, Gesellschaftsgruppen und einzelner Menschen in Europa ein. Dadurch fördert die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung die Entwicklung der europäischen Zivilgesellschaft. Unsere Aufgabe sehen wir darin, eine Brücke zu schlagen zwischen Geschichte und Gegenwart, zwischen West- und Osteuropa wie auch zwischen den Generationen. Dazu schaffen wir in Kreisau einen Ort, an dem Verständigung aktiv gelebt wird und Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Wir machen deutlich, dass es sich lohnt, persönlich Verantwortung für die politische, soziale und ökologische Zukunft der europäischen Gesellschaft zu übernehmen."
Für die Forschungsgruppe Jugend und Europa, die sich die Partizipationsförderung junger Menschen in Europa zur Aufgabe gemacht hat, ist die Berufung von Eva Feldmann-Wojtachnia in den Stiftungsrat ein erfreulicher Anlass, um die gute und langjährige Kooperation zwischen dem C·A·P und Kreisau in Zukunft zu vertiefen und auszubauen.
Projekte der Forschungsgruppe Jugend und Europa werden durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) gefördert.
Weitere Links zum Thema
![]() |
Polen und Deutsche: zwanzig Jahre nach der Wende Gastvortrag von Prof. Rydel im C·A·P Forschungskolloquium 23.05.2011 · C·A·P |
![]() |
Die Europäische Union nach Lissabon Interview mit Eva Feldmann-Wojtachnia 17.05.2010 · Das Parlament Nr. 18 / 3 .5.2010 |
![]() |
Die EU-Jugendstrategie - Viel Papier ohne Wirkung? Eine Analyse von Eva Feldmann-Wojtachnia 18.02.2010 · treffpunkt.europa 04.2009 |
![]() |
Die erste Generation Europäer Die unter 25-Jährigen sind mobiler und weltoffener als die älteren Generationen. 01.01.2010 · Die Presse |
![]() |
Die neue EU-Jugendstrategie und der EU-Jugendbericht Evidenzbasierte Jugendpolitik der EU in der Analyse 14.12.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa |











