Partizipation und Verantwortung
Aktives Bürgerschaftliches Engagement in der EU - Konferenz in Valencia
01.07.2005 · Forschungsgruppe Jugend und Europa
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Die Reaktionen auf die Europäische Verfassung mit der deutlichen Ablehnung in Frankreich und den Niederlanden weisen darauf hin, wie wichtig es ist, bei politischen Entscheidungen in Europa die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren, einzubinden und nicht über ihre Köpfe hinweg zu regieren. Dies war auch der Ausgangspunkt eines internationalen Kongresses, der auf Initiative der Generalitat Valenciana und des Jean Monnet Lehrstuhls für Verfassungsrecht der Europäischen Union an der Universitat de Valencia vom 15.-15. Juni 2005 vor Ort stattfand.
Während der ersten spanischen Konferenz dieser Ausrichtung wurde in
internationaler Besetzung sowohl über die politischen Rahmenbedingungen
für mehr Bürgerbeteiligung diskutiert, wie auch sich der praktischen
und vergleichenden Länderperspektive zugewandt. Die anspruchvolle
Konferenz – unter Leitung der Ministerin für Kooperation und
Partizipation, Frau Gema Amor Pérez, sowie Prof. Antonio Bar Cedón -
spannte dabei den inhaltlichen Bogen von Rechtsfragen über die
politische Strategieentwicklung, Bildungsansätze,
Geschlechtergerechtigkeit und moderne Informationstechnologien hin bis
zu ausgewählten Länderbeispielen. In diesem Zusammenhang war die
Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P gebeten worden, den
Auftaktvortrag zu halten. Eva Feldmann-Wojtachnia sprach zum Thema
„Active Citizenship and Participation in Germany”, wobei sie den
Schwerpunkt ihrer Ausführungen auf die Bedeutung von
Jugendpartizipation legte und vielfältige Anknüpfungspunkte für weitere
Initiativen an der Schnittstelle zwischen politischer Rahmenbedingungen
und bürgerschaftlichem Engagement aufzeigen konnte. Sie stelle anhand
der konkreten Arbeit der Forschungsgruppe Jugend und Europa mittels
Praxisbeispielen der Modellentwicklung heraus, dass Information und
Partizipation untrennbar miteinander verbunden sind und gerade für
junge Menschen innovative Bildungswege eingeschlagen werden müssen, um
diese Generation für abstraktere europäische Themen und eine aktive
Auseinandersetzung damit überhaupt zu interessieren.
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Redebeitrag von Eva Feldmann-Wojtachnia







