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Jugendliche und Wahlparodie in der Analyse

Über Horst Schlämmer und das "Hässliche in der Politik"

21.09.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Kurz vor der Bundestagswahl erfreuen sich Wahlparodien beinahe größerer Popularität bei der Bevölkerung als der reguläre Wahlkampf. So erregte beispielsweise die Kunstfigur Horst Schlämmer im Kino die Gemüter oder es sorgte "Wählen für Anfänger" des Kabarettisten Florian Schröter für Aufsehen. Offenbar ist diese Art der Beschäftigung mit Politik in Zeiten der Krise besonders bei den Jung- und Erstwählern beliebt. Der Frage, ob es sich hierbei um einen neuen, ernstzunehmenden Trend handelt, der die frühere Politikverdrossenheit ablöst oder ergänzt, ist Katharina Kellner nachgegangen. Unter der Überschrift "Das Hässliche der Politik" geht die Journalisten in der Mittelbayerischen Zeitung vom 24. August 2009 am Beispiel des "Schlämmer"-Films den Hintergründen nach, warum Politikparodien momentan erfolgreich sind. Hierbei bedient sie sich auch der Analyse der Jugend- und Partizipationsforscherin Eva Feldmann-Wojtachnia der Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P.

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