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Die Europapolitik Frankreichs

Edmund Ratka stellt am C·A·P Ergebnisse seiner neuen Analyse vor

09.07.2009 · C·A·P


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Frankreichs Europapolitik gilt in Wissenschaft und Politik seit jeher als ambivalent, janusköpfig und rätselhaft. Auf der einen Seite hat das EU-Gründungsland die europäische Integration immer wieder vorangetrieben, auf der anderen Seite hat es in der Geschichte der europäischen Einigung große Integrationsprojekte – wie zuletzt die Europäische Verfassung – zum Scheitern gebracht.


Edmund Ratka und Prof. Dr. Werner Weidenfeld

Über einen identitätsorientierten und diskursanalytischen Ansatz will die jetzt erschienene Studie "Frankreichs Identität und die politische Integration Europas - Der späte Abschied vom Nationalstaat" von Edmund Ratka zu einer konsistenten Erklärung der französischen Europapolitik beitragen, von der auch Prognosen für das zukünftige Verhalten Frankreichs im Einigungsprozess abgeleitet werden können. Bei der Buchvorstellung im Centrum für angewandte Politikforschung unterstrich Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, der die Studie in seiner Reihe Münchner Beiträge zur europäischen Einigung herausgibt, den inhaltlichen und methodischen Mehrwert des Buches für Wissenschaftler und Studierende gleichermaßen. Für an Frankreich Interessierte sind dabei insbesondere die systematische Aufarbeitung der französischen Europapolitik und die Analyse zahlreicher Originaldokumente des französischen Elitendiskurses äußerst aufschlussreich. Mit der Analyse der Europapolitik Nicolas Sarkozy's leistet der Band außerdem einen Beitrag zur aktuellen europapolitischen Debatte.


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