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Europäisches Jugendtreffen - Forschungsgruppe Jugend und Europa zu Gast im Kanzleramt

Abschluss der deutschen Ratspräsidentschaft

05.07.2007 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Zum Abschluss der deutschen Ratspräsidentschaft hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 24.-29. Juli 2007 ausgewählte Vertreterinnen und Vertreter von Jugendkulturprojekten aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nach Berlin geladen. 300 junge Künstlerinnen und Künstler waren in Workshops zusammen gekommen, um gemeinsam die Vielfältigkeit Europas kennen zu lernen und in einem buntem Programm zu erleben. Der Bundeskanzlerin war es wichtig, sich mit dem Europäischen Jugendtreffen in Berlin speziell an die junge Generation zu wenden, denn diese sei Europas Zukunft.

Der Höhepunkt des Treffens war ein Europäisches Jugendfest in den Gärten des Kanzleramts, wo die Jugendlichen der Bundeskanzlerin sowie der Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen und weiteren 400 geladenen Gästen die gemeinsam erarbeitete "Kleine Gartenoper" präsentierten – ein Beispiel, bei dem deutlich wurde, dass im Bereich der darstellenden Kunst europäisches Miteinander weit aus unproblematischer gelingt, als in der großen Politik.

Um eine Nachhaltigkeit der Begegnungen zu erzielen, sind spezifische Angebote der europabezogenen Jugendbildungsarbeit nötig, die die Ebene der Jugendkulturprojekte mit weiterführenden gesellschaftsrelevanten Fragen des politischen Miteinanders in Europa verbinden. Entscheidend ist hierbei, dass junge Menschen in Europa Angebote und Strukturen kennen lernen, bei denen sie ihren eigenen Standpunkt zu Europa entwickeln und erfahren, wie sie diesen gemeinsam einbringen können – eine der Kernaufgaben der Forschungsgruppe Jugend und Europa (FGJE) am C·A·P.

Während des Abschlussfestes des Europäischen Jugendtreffens am 28. 06.2007 im Park des Bundeskanzleramtes stellten die Mitarbeiterinnen der Forschungsgruppe Eva Feldmann-Wojtachnia, Dr. Doerthe Winter-Berke und Dr. Barbara Tham ihre bundesweit relevante Expertise zur Europäischen Jugend- und Bildungsarbeit am Stand des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vor. Die Forschungsgruppe Jugend und Europa legt den Schwerpunkt der Arbeit auf Umsetzungsmodelle und peer learning Aktivitäten, die in erster Linie die sozialen, demokratischen und interkulturellen Kompetenzen junger Menschen im sich wandelnden Europa stärken, dabei aktuelle europapolitische Themen aufgreifen und den direkten strukturieren Dialog mit Verantwortlichen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und den Medien über Generationen hinweg fördern. Ziel ist es, jugendgerecht und partizipationsleitend jungen Menschen die entsprechenden Europakompetenzen an die Hand zu geben. Allen Modellen liegt ein grundsätzlicher Partizipationsgedanke zugrunde, der Partizipation als einen demokratischen Lernprozess versteht, welcher bei der bewussten Auseinandersetzung mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens beginnt und bis zum bürgerschaftlichen Engagement reichen kann.

Projekte der Forschungsgruppe Jugend und Europa werden durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert.


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