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Integration und demokratische Teilhabe – Wie definiert sich die Zuwanderungsgesellschaft?

Veranstaltung im Münchner Rathaus am 16.10.2007

01.10.2007 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Politik und Gesellschaft haben mit sich seit gut einem Jahr mit der Verabschiedung des Nationalen Integrationsplans verbindlich erklärt, die Vertiefung der Integrationspolitik auf möglichst vielen Ebenen nachhaltig zu verbessern. Aber sind die hier vereinbarten politische Ziele und Selbstverpflichtungen von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren ausreichend? Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem Nationalen Integrationsplan gemacht und welche Konsequenzen zeichnen sich ab? An welchen Kriterien bemisst sich "gelingende Integration"? Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, damit demokratische Teilhabe für alle möglich ist? Welche Vorbehalte und Wertkonflikte müssen bei der Umsetzung überwunden werden? Welche Aufgabe hat Bildung in diesem Feld?

Diese und ähnliche Fragen sind Schlüsselfragen, die den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskurs bewegen. Die Forschungsgruppe Jugend und Europa beschäftigt sich im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Projekte EUROPA IM WANDEL speziell mit der Frage, welche bildungspolitischen Implikationen sich aus der laufenden Debatte für die Jugendpolitik und die Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland ergeben. Sie hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, am 16. Oktober 2007 eine im Rathaus der Landeshauptstadt München eine öffentliche Diskussion hierzu anzuregen.

Ziel der Veranstaltung ist es,

  1. den Schwerpunkt auf die Frage der demokratischen Teilhabe als Schlüsselfaktor für gelingende Integration zu legen sowie
  2. die Hintergründe des gesellschaftlichen Selbstverständnisses in Deutschland als Einwanderungsland kritisch zu beleuchten.

Eingeleitet wird die Diskussion durch ein Grußwort von Oberbürgermeister Christian Ude und einem nachfolgenden Vortrag zum Stand und den Perspektiven der bundesdeutschen Integrationspolitik von Dr. Albert Schmidt, dem Präsidenten des Bundesamts für Migration (Nürnberg). Einen Kommentar hierzu trägt Cumali Naz, der Vorsitzende des Ausländerbeirats der Landeshauptstadt München, dazu sprechen.

Mitveranstalter/ Kooperationspartner

Ausländerbeirat der Landeshauptstadt München

Georg-von-Vollmar-Akademie e.V.

Migrationsdienste der Inneren Mission München

IG – InitiativGruppe Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.


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