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Studie "Realität und Innovation in der europäischen Begegnung"

Begleitung und Beratung durch das C·A·P

14.06.2006 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. hat  das Institut für Kooperationsmanagement an der Universität Regenburg  (IKO) unter Leitung von Prof. Thomas mit der Studie "Realität und Innovation in der europäischen Begegnung" beauftragt. Die Studie wird von einem Beirat begleitet, in der u.a. neben dem Europarat, dem DAAD, der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund die Forschungsgruppe Jugend und Europa durch Herrn Dr. Rappenglück vertreten ist. Die Beiratsmitglieder sollen die Studie inhaltlich begleiten und beraten.

In der kürzlich in Hamburg stattgefundenen ersten Beiratssitzung wurde der bisherige Stand des Projektes und der Recherche zum europäischen Begegnungsraum dargestellt und kritisch analysiert.

Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass eine präzise Definition des Begriffs "europäischer Begegnungsraum" und eine Einschränkung des Untersuchungsfeldes im Verlauf der Studie notwendig ist. Dies zeigt nicht zuletzt die andiskutierte Frage, ob "Begegnung" lediglich im physischen oder aber auch im virtuellen Sinne aufzufassen sei. Einen weiteren Diskussionspunkt bildete der im Arbeitsmodell enthaltene Begriff der "best practice", der kritisch auf seine Bedeutung und Funktion hinterfragt wurde. Außerdem wurde diskutiert, ob es eine europäische Identität gibt, wie diese aussieht, und inwieweit Begegnungsprogramme zu deren Entstehung beitragen können.

Der Beirat sprach sich für folgende Elemente der Studie aus:

  • Konzentration der Studie auf junge Menschen bzw. auf Menschen, die sich in der Ausbildung befinden, da dies die prägende Phase der Entwicklung ist; 
  • Konzentration auf Projekte mit Thema "Europa" als thematische Orientierung oder als Kontext;
  • Partizipation als wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Projekte;
  • Im Mittelpunkt stehen multilaterale Projektformate;
  • Konzentration auf face-to-face Begegnungsprojekte.

Die Studie soll sich an Personen und Institutionen, die im Feld der europäischen Begegnung engagiert sind sowie Personen und Institutionen, die politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen bestimmen, richten. Die Ergebnisse sollen zudem auch Politik beratend genutzt werden. Eine Verbreitung der Ergebnisse wird über eine Abschlusstagung, eine Abschlusspublikation und durch begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angestrebt. Um auch ein europäisches Publikum zu erreichen, sollen die Ergebnisse auch in anderen Ländern Europas vorgestellt werden.

Links

Im Laufe des Prozesses werden weitere Informationen auf der Homepage der Alfred Toepfer Stiftung  F.V.S. eingestellt.

Kontakt und Information bei der Alfred Toepfer-Stiftung F.V.S.:
Dr. Antje Mansbrügge

Kontakt und Information bei der Forschungsgruppe Jugend und Europa: Dr. Stefan Rappenglück


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