Die Europäische Union nach Lissabon
Interview mit Eva Feldmann-Wojtachnia
17.05.2010 · Das Parlament Nr. 18 / 3 .5.2010
| < Vorige C·A·P-News | Nächste C·A·P-News > |
Von einem großen Medienecho begleitet, trat im Dezember letzten Jahres der Vertrag von Lissabon in Kraft. Schon 2001 hatten die damaligen europäischen Staats- und Regierungschefs in der belgischen Ortschaft Laeken beschlossen, die Europäische Union innen demokratischer und außen schlagkräftiger zu gestalten. Doch mit den gescheiterten Referenden in Frankreich und den Niederlanden endete 2005 vorläufig der Versuch, Europa eine eigene Verfassung zu geben. Dennoch: Reformen wurden mit der Erweiterung der Union im Jahre 2004 umso nötiger. Und so folgte nach einer "Denkpause" 2007 in Lissabon die Unterzeichnung eines höchst komplexen Reformvertrags, der die EU effizienter, demokratischer, transparenter und bürgernäher machen soll.
Der Vertrag von Lissabon ist nun schon fast ein halbes Jahr in Kraft. Doch kommen die Bürgerinnen und Bürger bei diesem ambitionierten Vorhaben überhaupt noch mit? Wissen die Betroffenen in den einzelnen Mitgliedsstaaten, welche Einflussmöglichkeiten die EU-Institutionen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger selbst, hinzugewonnen haben?
Diesen Fragen stellt sich auch die Zeitschrift Das Parlament in ihrer Ausgabe vom 3. Mai 2010 im Interview mit Eva Feldmann-Wojtachnia von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P. Sie erklärt, weshalb die Europäische Union vor Allem für die jüngeren Generationen noch immer weit entfernt ist, obwohl ihr politisches Handeln für die Bürgerinnen und Bürger immer wichtiger wird.
Die Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) entwickelt seit Jahren erfolgreich zeitgemäße Simulationen zu europabezogenen Themen und zum politischen Entscheidungsprozess der EU. So gewann durch den Vertrag von Lissabon das Europäische Parlament wichtige Kompetenzen hinzu. Wie aber lässt sich dies insbesondere jungen Menschen erfolgreich vermitteln? Die Forschungsgruppe entwickelt derzeit ein Planspiel, das die Arbeits- und Funktionsweise des EU-Parlaments besonders Jugendlichen und jungen Heranwachsenden verständlich näherbringt.
Das Interview im Wortlaut...
www.das-parlament.de/2010/18/Themenausgabe/29570758.html
Weitere Links zum Thema
![]() |
Polen und Deutsche: zwanzig Jahre nach der Wende Gastvortrag von Prof. Rydel im C·A·P Forschungskolloquium 23.05.2011 · C·A·P |
![]() |
Die EU-Jugendstrategie - Viel Papier ohne Wirkung? Eine Analyse von Eva Feldmann-Wojtachnia 18.02.2010 · treffpunkt.europa 04.2009 |
![]() |
Die erste Generation Europäer Die unter 25-Jährigen sind mobiler und weltoffener als die älteren Generationen. 01.01.2010 · Die Presse |
![]() |
Die neue EU-Jugendstrategie und der EU-Jugendbericht Evidenzbasierte Jugendpolitik der EU in der Analyse 14.12.2009 · Forschungsgruppe Jugend und Europa |











