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Europadialog „Jugend im Parlament“ der Bayerischen Europaministerin Emilia Müller

Schülerinnen und Schüler debattieren im Landtag

15.11.2012 · Forschungsgruppe Jugend und Europa


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Erstmals kamen am 5.11.2012 unter dem Motto „Mitdenken – Mitgestalten“ auf Einladung von Staatsministerin Emilia Müller über hundert Schülerinnen und Schüler von Europaschulen im Bayerischen Landtag zusammen, um gemeinsam über aktuelle Fragen der EU-Politik zu debattieren und über eine Umsetzung dessen vor Ort nachzudenken. Die Schulen wurden 2011 mit der bayerischen Europa-Urkunde ausgezeichnet und konnten nun unter Beweis stellen, wie wichtig für sie europäische Themen sind. Die Ministerin begrüßte die Jugendlichen zu Beginn der Veranstaltung im Plenum und zeigte sich beeindruckt von der intensiven Vorarbeit, die in den Schulen im Vorfeld geleistet wurde, um sich auf Augenhöhe mit der Politik zu begeben.


Europaministerin Emilia Müller mit den Schülerinnen und Schüler im Plenum

Das Konzept: Jugend und Politik in Dialog

Die Europäische Union wird in Zeiten der Finanzkrise zunehmend auf ihre wirtschaftlichen Probleme reduziert. Ziel der Veranstaltung war es, einen breiter gefächerten Dialog zu Europa zwischen Jugend und Politik anzuregen sowie Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Europa anhand von fünf ausgewählten Politikfeldern und den damit verbundenen aktuellen Herausforderungen einzuladen.


Das Konzept für den ersten Europadialog der Europaministerin Emilia Müller wurde im Auftrag der Bayerischen Staatskanzlei von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am C·A·P entwickelt. Die Forschungsgruppe Jugend und Europa führte mit ihrem für die politische Jugendbildung ausgebildeten Team die Jugendlichen durch den Tag vor Ort und begleitet die Veranstaltung wissenschaftlich.

Bei dem ganztägigen Europadialog handelt es sich um ein Format für Jugendliche im Bayerischen Landtag, das sich an den Grundzügen der parlamentarischen Arbeit orientiert. Jede Schule „entsendet“ ihre Schülerinnen und Schüler in fünf Arbeitsgruppen (ähnlich den „Ausschüssen“), wo sie gemeinsam mit anderen jungen Menschen und unter Einbezug der Expertise eines oder einer Abgeordneten als „Paten“ oder einer „Patin“ eine gemeinsame Position erarbeiten, die abschließend im Plenum vorgestellt wurde. Paten der Arbeitsgruppen waren die Landtagsabgeordneten Markus Blume (CSU), Kathrin Sonnenholzner MdL (SPD), Prof. Dr. Michael Piazolo (FREIE WÄHLER), Claudia Stamm (Bündnis 90/Die Grünen) und Julika Sandt (FDP). Sie diskutierten mit den Jugendlichen über Klima- und Gesundheitsschutz, politische Partizipation, Migration und Integration sowie Bildung und Beruf in Europa. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden dann abschließend im Plenum vorgestellt und der Landtagspräsidentin und Schirmherrin der Veranstaltung Barbara Stamm übergeben.


Patin Kathrin Sonnenholzner MdL (SPD) diskutiert in der AG
„Gesund aufwachsen – ja klar?!“


Pate Prof. Dr. Michael Piazolo MdL (FW) erläutert seine Position in der AG
„Europas Jugend mehr beteiligen – aber wie?“


Patin Claudia Stamm MdL (Bündnis 90/Die Grünen) steht der AG
„Migration in Europa – Integration gestalten!“ als Expertin zur Verfügung


Pate Markus Blume MdL (CSU) begleitet die Sprecher der AG „Europas Klima wandeln?!“ bei der Präsentation der Ergebnisse im Plenum


Patin Julika Sandt MdL (FDP) verfolgt aufmerksam die Ergebnisse der AG
„Von der Bildung zum Beruf – Europa als Chance?“

Landtagspräsidentin Barbara Stamm würdigte abschließend die Qualität und Intensität der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen. Sie nahm alle Ergebnisse mit dem Versprechen entgegen, den Positionen der Jugendlichen auch im parlamentarischen Prozess Gehör zu verschaffen und diese an den Europaausschuss im Bayerischen Landtag weiterzuleiten.


Landtagspräsidentin Barbara Stamm nimmt die Ergebnisse entgegen

Beim ersten Europadialog der Europaministerin Emilia Müller konnte am Ende des intensiven Tages von allen Beteiligten ein überaus positives Feedback gezogen werden.


Am Ende des Tages: Zufriedenheit mit den Ergebnissen

Es wurde deutlich, dass Europapolitik die Schülerinnen und Schüler in vielen Bereichen ganz konkret angeht und sie selbst Ideen haben, wie europäische Politik in Bayern und vor Ort umgesetzt werden sollte. „Europapolitik ist Politik zum Anfassen“, davon zeigte sich Europaministerin Emilia Müller überzeugt.


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