04.12.2016
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Tolerance Matters - International Educational Approaches

Länderfallstudien zu internationalen Bildungsprojekten

International Network "Education for Democracy, Human Rights and Tolerance" (Hrsg.), Seamus Dunn, K. Peter Fritzsche, Valerie Morgan: Tolerance Matters - International Educational Approaches. Mit Beiträgen der C·A·P-Mitarbeiter Viola Georgi, Susanne Ulrich und Florian M. Wenzel. In englischer Sprache, 295 Seiten, Bertelsmann Foundation Publishers, Mai 2003.

20.06.2003 · Akademie Führung & Kompetenz


Der Band "Tolerance Matters" ist eine einzigartige Sammlung von Länderfallstudien, in denen Bildungsprojekte, -konzepte und -programme für die Bereiche der Demokratie-, Toleranz- und Menschenrechtsbildung exemplarisch vorgestellt und verglichen werden. Im Mittelpunkt stehen Beschreibung und Analyse der historischen, politischen, kulturellen und sozialen Rahmenbedingungen der Entwicklung und Implementierung von demokratiefördernden Bildungsmaßnahmen durch Nichtregierungsorganisationen in zehn verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Israel, Nordirland, Polen, Chile, Brasilien, Südafrika, die USA und die Philippinen.

Die Autoren erzählen die "Geschichte" und "Geschichten" ihrer Bildungsinitiativen und betten diese in den jeweils spezifischen Kontext ihres Landes bzw. ihrer Region ein. Dargelegt wird etwa, warum in Nordirland auf Konzepte von religiöser Koedukation gesetzt wird oder warum Diversity- und Anti-bias-Education in den USA Konjunktur haben, während in Deutschland stärker mit Toleranzkonzepten gearbeitet wird. Dabei folgen die Autoren und Autorinnen in ihren Beiträgen einer Reihe von Leitfragen, einer Art Themenkatalog, der es dem Leser erlaubt systematische Vergleiche anzustellen.

Die Attraktivität und Originalität dieser im interkulturellen und internationalen Austausch entstandenen Textsammlung besteht in der Verbindung des Partikularen mit dem Universellen. Die Analyse der länderspezifischen Besonderheiten wird verbunden mit "gemeinsamen" - universellen - Themen und Herausforderungen, denen sich pluralistische Gesellschaften in einer globalen Welt stellen müssen. Dabei geht es schließlich immer auch um die Frage, was wir von den "anderen" lernen können bzw. wie wir gemeinsam mit diesen anderen - im Sinne einer nachhaltigen Verankerung demokratischer Grundwerte und Menschenrechte - handlungsfähig(er) werden können.

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